Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, Western Sahara, Mauretanien, Marokko: eine Welt aus Sand und Stein

Reisfelder in der Wüste

reisfelder Nach einem weiteren nerven zerreibenden Grenzübertritt Senegal/Mauretanien, erwarteten uns Reisfelder. Mitten in der Wüste Sahara, sozusagen. Ermöglicht wird die grüne Pracht durch ein ausgeklügeltes Wasser-Kanal System, gespeist von einem Fluss. Wir wollten auch dieses Mal zügig durch Mauretanien reisen. Die Grenze verdirbt einem die Neugierde auf das Land. Von Einheimischen werden wir oft freundlich begrüßt, ganz so, als wollen sie den Ärger an der Grenze wettmachen.

Achtung: Kamele!

In Marokko wird überall vor herumlaufenden Kamelen gewarnt, kamelschildaber die meisten Kamele haben wir in Mauretanien getroffen. Die hatten während unsere Abwesenheit einen Haufen Babys bekommen.

kamelundkind

Wir nächtigten in Noadibou, dann ging es wieder über die Grenze nach Marokko, 3 km Niemandsland, nur Felsen und Sandlöcher, und inmitten der Autowracks, immer noch die nackte Frau.

Eine Liebeserklärung an die Wüste
Ich war sehr dankbar, als wir endlich offene Wüste erreichten, die Western Sahara.
weitefürdieseele Was mich selbst überrascht: ich mag die Wüste. Das Auge freut sich über die Weite, die Ohren über die Stille, die Nase über wenig Gestank, die Haut über die Sonnenstrahlen, die Seele über die Schönheit des Himmels bei Tag und Nacht.
Wir fuhren bis Dakhla, dort trafen wir unsere Freunde von www.planet-explorer.ch. Eine paar weitere Sahara Reisende, denen wir gute Tipps und einen tollen Haarschnitt verdanken.
planetexplorer

So schön es sich auch in Dakhla steht, es fehlt die Dusche und vor allem eine Waschmaschine! Die gibt es in der Villa Bens in Tafaya, und so machten wir uns auf den Weg. Unterwegs traf ich den Frühling in der Wüste roteblumeblüte

roteblumeteppich

Tafaya, Western Sahara
In Tafaya, Western Sahara, genossen wir wunderbare Abendbilder, die der Himmel uns zauberte.

abendhimmelsahara sonnenunterrgangstrand

Bis ein kalter Wind uns fortblies, Richtung Osten, in das Atlas Gebirge hinein. Dort soll es immer schön warm sein. Davon will ich euch beim nächsten Mal berichten. Herzliche Grüße, Astrid