Aller Anfang ist schwer oder die Orientierungswoche an der Uni

Mein erster Uni Tag

begann mit einer offiziellen Begrüßung aller Studierenden der Fachschaft Kulturwissenschaften, in dem Hörsaal das Hauptgebäudes an der Edmund Siemers Allee (ESA).
Neben Ethnologen sitzen dort Archäologen, Musikhistoriker, Volkskundler, Kunst- und Kulturgeschichtler. Der Raum war pickepacke voll mit Erstsemestlern (Erstis), alle etwas nervös genauso wie ich. Ich schaute sehr oft durch den Raum, ob ich jemand gleichaltrigen entdecke, aber Fehlanzeige. Ich bin die Älteste. Kurz vor beginn der Veranstaltung setzt sich noch eine ältere Frau zu den Ethnologen. Ich schaue sie an, sie mich, kurzes Lächeln, dann beginnt die Begrüßung. Alle Gruppen bekommen zwei Tutoren zugeteilt und anschließend geht es ab, ins Fachschaftsgebäude.
Unser Haus ist sehr schön, denn es wachsen Bäume darin. So schaut es aus:

Fachschaftsgebäude Kulturwissenschaften

Es liegt an der Edmund Siemers Alle im Flügelgebäude West und heißt somit ESA W.
Wir wurden in einen recht großen Unterrichtsraum geführt, der mit 50 angehenden Ethnologen komplett überfüllt war. Wir bekamen den Stundenplan für die Orientierungswoche (OE) und begannen mit den ersten Kennenlernspielen. Das hörte sich interessant an, was meine neuen Kollegen (Kommilitonen) zu sagen hatten, auch wenn Sie alle so viel jünger sind als ich.

Ich gebe zu, an diesem ersten Tag fühlte ich mich wie auf dem Mars (mehr …)

Die Entscheidung für ein Studium über 50

Willkommen in meinem neuen Blog!

Wie bin ich zu der Entscheidung gelangt, mit über 50 noch einmal zu studieren?

Es fing alles an mit einem Intelligenz-Test, den  ich bei Mensa-Intelligenztest durchführte. Mit einem Ergebnis von 122 konnte ich wohl dem Mensa-Club nicht beitreten (mindest IQ 130) aber ich war aufgefordert, etwas mit diesem Ergebnis zu machen.
So begann ich einen alt gehegten Wunsch noch einmal wach zu rufen und auf Umsetzbarkeit zu prüfen: das Studium an einer Universität.

Glücklicherweise wohne ich in Hamburg und habe eine Universität in Reichweite. So begann ich meine Suche dort Studienorientierung Uni Hamburg.
Zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass ich eine Hochschulzugangsberechtigung besaß: die Ausbildung zur Leitenden Pflegefachkraft.
Ich buchte daraufhin eine ausfühliche Beratung am campuscenter.
Die Ausbildung zur Leitenden Pflegefachkraft habe ich 2005 abgeschlossen, damit hatte ich 10 Wartesemester voll. Meine Abschlussnote war „sehr gut“ und wird somit als 1,2 gewertet.
Damit hatte ich einen Studienplatz so gut wie in der Tasche!
Nun musste ich mir noch überlegen, welches Studienfach es sein soll.
Geisteswissenschaften, das war mir sofort klar. Aber ach, da gibt es so viele interessante Angebote! Ich hörte mir Podcasts von verschiedenen Vorlesungen an und dann war es mir klar: es soll Ethnologie sein, aus dem Bereich der Kulturwissenschaften. Wer die anderen Artikel in diesem Blog (mehr …)