Winter in St.Peter-Ording

Da es immer noch Winterferien sind, habe ich meinen Spaziergang in St.Peter-Ording fortgesetzt. Was mich seit meinem ersten Besuch hier fasziniert, sind die unendlichen Weiten. Das Auge verliert sich in den Horizonten, die Ohren entspannen beim Rauschen des Windes…

so schaut es aus: 
Die Sonne war so freundlich uns den Rücken zu wärmen, und – 2 Grad bescherten uns Eisflächen zum Schlittern und gefrorenen Sand. Nur die ewigen Kanäle in den Salzwiesen führen weiter Wasser und sorgen für die tägliche Überflutung.

Salzwiesen, St.Peter-Ording

Wirklich schön ist es auch in den Dünen herumzuwandern, und zu meiner Überraschung steht da ein Elefant herum: 

Wenn es weiter friert, dann werde ich meine Schlittschuhe mitbringen, und zwischen dem Schilf auf den Kanälen fahren. 

Eisbahn, Planten und Blomen

Das ist doch mal was anderes als immer nur im Kreis!

In St.Peter-Ording

st.peter1

Tja, hätte ich nicht gewusst, das ich in St.Peter-Ording bin, hätte ich glatt gedacht, ich bin zurück an der Algave.

Was soll ich sagen, bis man das Wasser erreicht muss man sehr weit! laufen, oder radeln, oder fahren. Denn das Wasser ist an der Nordsee meist nicht da. Dafür gibt es aber wirklich Horizonte zu entdecken. Das war einmal der Slogan, „Schleswig-Holstein-das Land der Horizonte“. Es ist wirklich wahr, das Auge kann sich in den Horizonten verlieren, besonders wenn es durch Großtadtbauten gequält ist. Eine wundervolle Weite, in welcher sich auch die Seele entspannt.

An der Algave gibt es die Salzseen, hier gibt es Salzwiesen.
st.peter-salzwiesentrocken

Sie blühen in Lila, und werden einmal täglich geflutet.

st.peterslanseeflut

Das ist wunderschön mit anzusehen, wie das Meer sich über die Salzwiesen ergießt. Und es ist wunderschön, sich für ein solches Naturspektakel Zeit zu nehmen. Aber wirkliche Kunst braucht nun mal Zeit, große Opern werden ja auch nicht in 90 Minuten abgefrühstückt.

st.peter-kleine

Strand Schönheiten wachsen aller Orten, es macht Spaß, genau hinzuschauen.

Genauer hingeschaut haben wir dann mal in den Touristischen Teil von St.Peter-Ording, den Stadtteil „Bad“. Der sah genauso aus, wie jede x-beliebige Tourimeile, besteht aus Ferienwohnungen- und Apartments, Parkplätzen (gebührenpflichtig), Fress-Buden und Outdoor-Bekleidungsgeschäften. Hätte auch die Algave sein können. Das mit (mehr …)