Mit dem Wohmobil von Hamburg nach Afrika, in Spanien, Alicante

Der spanische Frühling

Nachdem wir unser Kompressor Problem gelöst hatten, konnten wir uns weiter auf den Weg nach Norden machen. Wir verließen die Gegend von Cartagena schweren Herzens, denn weiter nördlich war schlechtes Wetter angesagt. Überall sehe ich den Spanischen Frühling!spanischer Frühling

Schneefall in ganz Deutschland

Wir kamen ungefähr 100 km weit, als uns die Nachricht erreichte, in Deutschland schneit es! Ich konnte es nicht glauben. Die Sonne schien, und auf der rechten Seite gab es ein großes Campingplatz Schild. „Sieht aus wie Disney Land“, sagte ich, „lass mal angucken.“ badespaß

Die Anlage stellte sich als Camping Platz Club heraus, mit Bungalows und „Mega Bade Spaß Einrichtung“. Wir mieteten ein Bungalow, und studierten ausgiebig die Europa Wetterkarten. Da unsere Heizung nicht will, und wir auf einen Heizlüfter und Landstrom angewiesen sind, war an eine Weiterfahrt in den Winter nicht zu denken. Ich beschloss, noch einige Tage im Frühling zu bleiben.

Ein Ausflug nach „Elche“
In der Nähe gibt es eine Stadt namens „Elche“, und ich hatte gelesen, es gibt eine alte Burg dort. Ich habe eine Schwäche für alte Steine, also verordnete ich einen Ausflug in die Stadt.
Die Stadt Elche erinnerte uns an die Oasen, die wir in Marokko gesehen hatten. Überall gibt es Palmen und Kakteen oase.. und (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, zurück nach Europa.

Auf der Fähre nach Europa

Bye bye, Afrika. byebyeafrika

Wir stehen nun schon ein paar Tage wieder in der Nähe von Cartagena, Spanien. Ein defekter Kompressor hat uns aus dem Rennen geworfen. Der Kompressor bedient die Hub Feder des L 200, und hebt die Last der Hinterachse auf. Der Kompressor war von Anfang an nicht der Beste, wurde aber immer wieder geflickt, zuletzt in Marokko. Doch nun hat er den Geist völlig aufgegeben.

Ein neuer Kompressor in Spanien, oder „maniana, maniana“

transformatorkaputt Wir suchten ganz Almeria nach einem neuen Kompressor ab, ohne Erfolg. Also beschlossen wir, vorsichtig weiter Richtung Valencia zu fahren, um dort weiter zu suchen. Doch alles was wir zu hören bekamen war: so einen Kompressor gibt es nicht in Spanien, kommen Sie mal morgen wieder, da ist der Chef da! „Maniana, maniana“, wurde zu unserm neuen Lieblingswort.

Wir landeten wieder auf dem Campingplatz „los Delfines“ und waren überrascht, den Campingplatz fast leer anzutreffen! Beim ersten mal war er fast ausgebucht. Sehr nette Senioren leben dort, international zusammen gewürfelt, aus Deutschen, Holländern, Briten, Finnen, Spaniern. Alles Winter Flüchtlinge die im März und April wieder Richtung Heimat ziehen. Manche bleiben für immer, leben in einem Haus auf Rädern, genießen die milden Temperaturen und den wenigen Regen. Die (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, ein Reisebericht aus den Bergen Spaniens

Auf dem Weg nach Barcelona

schildbarcelonaEndlich in Spanien angekommen, machten wir uns auf den Weg nach Barcelona. Die Nacht hatte uns einen furchtbaren Sturm beschert, und wir mussten mitten in der Nacht unser Aufstelldach einziehen. Die Heizung will immer noch nicht, und die Nächte sind eisig. Wir pennen mit Klamotten an, ganz wie früher auf der Klassen Reise.

Für jede Stunde Sonnenschein und Wärme bin ich dankbar. Unsere Tischer Wohnkabine ist im Moment eher eine rollende Tiefkühltruhe. Ich habe schon daran gedacht, Kühltransporte anzubieten. Ist ja reichlich Platz da hinten 🙂

Mit dem Wohnmobil auf dem Weg nach Valencia, Spanien-Mondlandschaften und Monokulturen

hässlichelandschaft

Wir durchquerten eine sehr öde, karge, ja hässliche Landschaft, auf unserem Weg in den Spanischen Süden. Das ganze erinnerte an eine Mondlandschaft, und wurde jäh unterbrochen durch große Felder mit Monokulturen von Orangen- und Zitronenbäumen. monokulturenZufälligerweise gehören Orangen und Zitronen zu meinen Lieblings Früchten, sowie die dazugehörigen Bäume von mir sehr geschätzt werden. Doch als ich sah, wie Wasser Intensiv diese Landwirtschaft ist, und wie wenig diese Bäume in die karge Landschaft passen, verging mir der Appetit auf meine Frühstücks-Orange.

Nach einer weiteren eiskalten Nacht war ich bedient und verordnete eine Zwangspause auf einem Campingplatz, mit Land Strom Versorgung. Einen Heizlüfter hatte ich am Montag noch in (mehr …)