Einladung zur Vernissage „Faszination West Afrika, Augen-Blicke auf unseren Nachbar Kontinent“

„ Faszination West Afrika,

 Augen-Blicke auf unseren Nachbar Kontinent“

 

Am 28.10. 2016  um 20:00 Uhr eröffnet das Café Kult, Holitzberg 145 a, 22417 Hamburg, die Foto Ausstellung von Astrid McCornell, „ Faszination West AfrikaAugen-Blicke auf unseren Nachbar Kontinent“

mit einem Afrikanischen Abend.

Begleiten Sie Frau McCornell auf ihrer 3 monatigen Reise, mit dem Wohnmobil von Hamburg nach West Afrika. In Ihrem 90 minütigen Foto- Vortrag nimmt die Autorin Sie mit auf eine spannende und außergewöhnliche Reise, durch 10 Länder, 2 Kontinente und die unterschiedlichen Kulturen.

An diesem Abend können Sie unseren Nachbar Kontinent Afrika auf eine unterhaltsame Weise näher kennen lernen, und bekommen einen persönlichen Einblick in das Leben eines kleinen, afrikanischen Dorfes.
Für sinnliche Momente sorgen afrikanische Häppchen und Tee, Exponate wie Sahara Sand, Wüstenblumen oder die essbaren Früchte des Affenbrot Baumes.

Die schönsten „Augen-Blicke“ dieser Reise präsentiert das Café  Kult, vom 28.10.2016 – 14.11.2016, an seinen Wänden. http://www.eiskult-hamburg.de/start.htm

Die Bilder zeigen Afrika menschlich und faszinierend, sie halten Momente von seltener Schönheit fest und sind voller Witz und Ausdruckskraft.

Bekannt geworden ist die Autorin mit ihren Phantasievollen Geschichten von Huhn und Eule. „Wo Huhn und Eule sich gute Nacht sagen“ erschienen 2014, und „wenn Huhn und Eule in die Ferne schweifen“ erschien 2015, beide im Ernst Reinhardt (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, wieder zu Hause!

„Wir haben es geschafft! Wir sind wieder zu Hause in Hamburg angekommen!
angekmmen

Und wir haben die Sonne von Almeria und Cartagena mitgebracht, wie versprochen.

Am Freitag verließen wir Alicante, und machten uns auf nach Barcelona. Und was geschah auf dem Weg? Es regnete!
spanienregen

Die Spanier können leider keine Architektur, die Küsten sind alle furchtbar zugebaut. Die Siedlungshäuschen gleich und uniform.
Die Franzosen könne ja Architektur, nur leider bekamen wir auch davon nichts zu sehen, denn es regnete! Dazu 5 Grad Käte. heimwärtsNix für unsere Sommer Kiste. Also zogen wir durch und landeten am Sonntag in Hamburg, bei strahlendem Sonnenschein! Mensch und Maschine heil nach Hause gebracht! Juhuu!
Nun gilt es, sich wieder in Deutschland einzuleben, und den Alltag wieder aufzunehmen. Diese Reise hat uns alle verändert, und wir werden feststellen, wie!
Ich werde einen spannenden und unterhaltsamen Foto Vortrag erarbeiten, und ihn gerne bei euch vorführen. Ich habe ca. 1200 Bilder gemacht, und es wird einen Moment dauern, alles zu sichten. Möglich sind auch Vorträge zu bestimmten Themen wie Tiere, Kinder, Natur, Politik. Ich habe viele Exponate mitgebracht wie Steine, Pflanzen, Sahara Sand um alle Vorträge sinnlich zu unterstützen, ganz so, wie ihr es aus meiner Arbeit mit „Irmchen und Maria“ kennt.
Ich freue mich auf eure Anfragen (mehr …)

Mit dem Wohmobil von Hamburg nach Afrika, in Spanien, Alicante

Der spanische Frühling

Nachdem wir unser Kompressor Problem gelöst hatten, konnten wir uns weiter auf den Weg nach Norden machen. Wir verließen die Gegend von Cartagena schweren Herzens, denn weiter nördlich war schlechtes Wetter angesagt. Überall sehe ich den Spanischen Frühling!spanischer Frühling

Schneefall in ganz Deutschland

Wir kamen ungefähr 100 km weit, als uns die Nachricht erreichte, in Deutschland schneit es! Ich konnte es nicht glauben. Die Sonne schien, und auf der rechten Seite gab es ein großes Campingplatz Schild. „Sieht aus wie Disney Land“, sagte ich, „lass mal angucken.“ badespaß

Die Anlage stellte sich als Camping Platz Club heraus, mit Bungalows und „Mega Bade Spaß Einrichtung“. Wir mieteten ein Bungalow, und studierten ausgiebig die Europa Wetterkarten. Da unsere Heizung nicht will, und wir auf einen Heizlüfter und Landstrom angewiesen sind, war an eine Weiterfahrt in den Winter nicht zu denken. Ich beschloss, noch einige Tage im Frühling zu bleiben.

Ein Ausflug nach „Elche“
In der Nähe gibt es eine Stadt namens „Elche“, und ich hatte gelesen, es gibt eine alte Burg dort. Ich habe eine Schwäche für alte Steine, also verordnete ich einen Ausflug in die Stadt.
Die Stadt Elche erinnerte uns an die Oasen, die wir in Marokko gesehen hatten. Überall gibt es Palmen und Kakteen oase.. und (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, es lebe die europäische Pressefreiheit!

 

frühlingandalusien

Der Fotoapparat hängt seit dem Eintritt in Spanien am Nagel. Wir versuchen eine Pause zu machen, und die Eindrücke der letzten 2 Monate zu verarbeiten. Wir stehen wieder unter Kultur-Schock, und müssen uns erst mal wieder eingewöhnen. Es gibt vieles Nachzutragen aus den vergangenen Wochen, denn es gibt Dinge, die ich nicht in Afrika veröffentlichen wollte. Viele Staaten haben Regime, die nicht auf Kritik stehen. Es lebe die europäische Pressefreiheit! Viva!

Ein paar Worte über Korruption
Als erstes möchte ich einige Worte über die Korruption verlieren. Es begann schon in Marokko, wo wir das erste mal von einem Checkpoint nach „Cardaux“ gefragt wurden. Ich verstehe traditionell schlecht französisch, und es dauerte einige Zeit, bis ich kapierte, die wollten Geld. Cardaux heißt wörtlich übersetzt „Geschenk“, am willkommensten sind stets Geld Geschenke. Die Checkpoints gibt es ständig, man muss seine Papiere vorzeigen, erklären wo man her kommt und wo man hin will, und so weiter und so fort. Am Ende kommt die Frage nach dem „Cardaux“. Kommt man dem nicht nach, finden die Polizei Beamten schon etwas, wofür sie einem ein Bußgeld aufbrummen können. Was in Marokko begann, setzte sich über Mauretanien, Senegal, Gambia und Guinea Bissau fort. Die Checkpoints sind nicht nur von der Polizei, sie (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, zurück nach Europa.

Auf der Fähre nach Europa

Bye bye, Afrika. byebyeafrika

Wir stehen nun schon ein paar Tage wieder in der Nähe von Cartagena, Spanien. Ein defekter Kompressor hat uns aus dem Rennen geworfen. Der Kompressor bedient die Hub Feder des L 200, und hebt die Last der Hinterachse auf. Der Kompressor war von Anfang an nicht der Beste, wurde aber immer wieder geflickt, zuletzt in Marokko. Doch nun hat er den Geist völlig aufgegeben.

Ein neuer Kompressor in Spanien, oder „maniana, maniana“

transformatorkaputt Wir suchten ganz Almeria nach einem neuen Kompressor ab, ohne Erfolg. Also beschlossen wir, vorsichtig weiter Richtung Valencia zu fahren, um dort weiter zu suchen. Doch alles was wir zu hören bekamen war: so einen Kompressor gibt es nicht in Spanien, kommen Sie mal morgen wieder, da ist der Chef da! „Maniana, maniana“, wurde zu unserm neuen Lieblingswort.

Wir landeten wieder auf dem Campingplatz „los Delfines“ und waren überrascht, den Campingplatz fast leer anzutreffen! Beim ersten mal war er fast ausgebucht. Sehr nette Senioren leben dort, international zusammen gewürfelt, aus Deutschen, Holländern, Briten, Finnen, Spaniern. Alles Winter Flüchtlinge die im März und April wieder Richtung Heimat ziehen. Manche bleiben für immer, leben in einem Haus auf Rädern, genießen die milden Temperaturen und den wenigen Regen. Die (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, quer durch das Atlas Gebirge

Auf dem Weg nach Ain´t Benhadou

Von nun an folgte eine Oasen Stadt der anderen. So schön wie die erste, war jedoch keine. Unser Ziel hieß Aint Benhadou, eine alte Lehm Stadt, die als Filmkulisse dient. Doch zuvor hatten wir ein grandioses Bergpanorama, dekoriert von kleinen Wirbelstürmen. tornado

Bis wir mal wieder eine Schotter Piste erwischten, und unser Reifen links hinten den Geist aufgab.

platten

Der Schatz-Sucher von La Mine

Mein Partner, begann mit der Reparatur, ich kochte ein Not Mittagessen und mein Sohn erledigte die Hausaufgaben, als ein Mann anhielt. Er holte einen Wagenheber hervor, und begann zu helfen. Er fuhr ein Auto Marke „Night Rider Vollschrott“, ohne Nummernschilder. Dafür trug er Lederjacke und Sonnenbrille. Ein kolossal netter Typ, ein Schatzsucher aus La Mine. In den Bergen von Marokko gibt es Schätze aller Art, riesige Bergkristalle, Minerale, Gold und Silber. Die Franzosen haben bis in die 1960 Jahre professionellen Bergbau in Marokko betrieben, nun hacken Schatzsucher aus der ganzen Welt mit der Spitzhacke in den alten Minen herum. laMineEr zeigte uns die Schätze die er am Tage ausgegraben hatten, und wir waren schwer beeindruckt. Er schenkte uns einen kleinen Kristall, und ein Mineral. „Cardaux“, sagte er zu uns, und wir wurden zum ersten mal beschenkt. Sonst (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, Western Sahara, Mauretanien, Marokko: eine Welt aus Sand und Stein

Reisfelder in der Wüste

reisfelder Nach einem weiteren nerven zerreibenden Grenzübertritt Senegal/Mauretanien, erwarteten uns Reisfelder. Mitten in der Wüste Sahara, sozusagen. Ermöglicht wird die grüne Pracht durch ein ausgeklügeltes Wasser-Kanal System, gespeist von einem Fluss. Wir wollten auch dieses Mal zügig durch Mauretanien reisen. Die Grenze verdirbt einem die Neugierde auf das Land. Von Einheimischen werden wir oft freundlich begrüßt, ganz so, als wollen sie den Ärger an der Grenze wettmachen.

Achtung: Kamele!

In Marokko wird überall vor herumlaufenden Kamelen gewarnt, kamelschildaber die meisten Kamele haben wir in Mauretanien getroffen. Die hatten während unsere Abwesenheit einen Haufen Babys bekommen.

kamelundkind

Wir nächtigten in Noadibou, dann ging es wieder über die Grenze nach Marokko, 3 km Niemandsland, nur Felsen und Sandlöcher, und inmitten der Autowracks, immer noch die nackte Frau.

Eine Liebeserklärung an die Wüste
Ich war sehr dankbar, als wir endlich offene Wüste erreichten, die Western Sahara.
weitefürdieseele Was mich selbst überrascht: ich mag die Wüste. Das Auge freut sich über die Weite, die Ohren über die Stille, die Nase über wenig Gestank, die Haut über die Sonnenstrahlen, die Seele über die Schönheit des Himmels bei Tag und Nacht.
Wir fuhren bis Dakhla, dort trafen wir unsere Freunde von www.planet-explorer.ch. Eine paar weitere Sahara Reisende, denen wir gute Tipps und einen tollen Haarschnitt (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, die Zebrabar in St. Louis

Die Zebarbar in St. Louis, Senegal

zebrabar In St. Louis haben wir einen ganz wunderbaren Campingplatz gefunden, die Zebrabar. Sie ist in einem Naturschutzgebiet gelegen, direkt am Wasser. Unter schweizerischer Leitung bietet sie alles, was das europäische Urlauber Herz begehrt: saubere Sanitäranlagen, gekühlte Cola, warmen Kaffee und frisch gekochtes Abendessen. Das Naturschutzgebiet wird von großen, roten Affen, Seevögeln und unzähligen Krabben und Krebsen bewohnt. krabbenparade Das sind die kleinen schwarzen Gesellen, die ihr hier am Strand spazieren seht.

Endlich einmal Zeit zum chillen und abhängen…..zebralieblingsplatz Von diesem Lieblingsplatz aus konnte ich den vielen Vögeln zuschauen, große Erdnussfresser mit gebogenen roten Schnäbeln, schwarz-grün schillernde Vögel mit Blutroten Augen, oder kleine Webervögel. Leider alles sehr kamerascheue Gesellen, nur ein Webervogel Nest habe ich für euch..webwevöglenester .

Auf dem Campingplatz wachsen auch die seltsamen Senegal Bäume, welche ganz kahl sind. Zu meiner Überraschung blühen sie, und das auch noch sehr hübsch : senegalbaumblüte

In der Landessprache heißen sie Bobab-Tree, und ihre Früchte schmecken ein bisschen wie Frucht-Bonsche.

Zeit für Kunst
Auch schöne Farben gibt es überall zu sehen, und kunstvolle Gemälde. senegalkunst1  Falls ihr mal nicht wisst, was ihr mit eurer alten Muschelsammlung anstellen sollt, kommt hier eine tolle Idee..

senegalkunst2

Frühlings Kakteen

Die meisten Bäume und Sträucher tragen Dornen, um sich vor Fress-Feinden zu schützen. Viele (mehr …)

An der Algave, Portugal

Algave-naturstorch

Ein weiteres Naturwunder sind die Störche, die in der Stadt nisten. Sie nehmen alles für ihre Nistplätze her, was sich anbietet. Laternen-Masten auf Verkehrsinseln, ausgediente Industrietürme, Kirchdächer und Baukrane. Über Tag sind sie auf den Inseln fischen, am Abend kehren sie Heim in ihre Nester.

Algave-natur2

In großen Teilen erinnert die Landschaft an der Algave an eine Wüste. Es ist sehr trocken!

Algave-natur

Doch es gibt kleine grüne Oasen, an ausgetrockneten Flussläufen..

Algave-naturblüten

oder Blütenzauber auf den Badeinseln. Dort gibt es gut gewässerte Vorgärten mit Palmen und Blüten-Büschen, einen deutschen habe ich auch gefunden! Seht her:

Algave-naturzwerge

 

Auf den Hügeln wachsen Orangen, Zitronen und Oliven,

Algave-natur1

aber in der Stadt gibt es sehr wenig Bäume, Büsche oder Rasenflächen. Erstaunlich für so ein heißes Land. Als erstes würde ich mir einen Baum vors Haus pflanzen. Nur dort ist die Tageshitze erträglich.

Die Salzseen an der Algave, Portugal

Algave-salzfalmingo

Als ich das erste Mal näher an die Salzseen herangehen konnte erwartete mich eine dicke Überraschung:

In den Seen fischen rosa Flamingos nach ihrem Abendessen! Aus irgendeinem Grund habe ich rosa Flamingos ausschließlich nach Florida und in Hagenbeks Tierpark verortet. Flamingos in freier Wildbahn hatte ich nie zuvor gesehen und war entsprechend begeistert. Und wer nicht glaubt das die wirklich rosa sind, hier noch ein Foto:

Algave-salzfalmaingo1

Wie so oft im Leben, bekommt man die tollsten Dinge dann geliefert, wenn man nicht mit ihnen gerechnet hat. In diesem unerwarteten Moment habe ich mir eine ordentliche Kamera mit einem tollen Tele herbeigewünscht. Abends ziehen die Flamingos im Formationsflug zurück auf die Inseln. Ein Flamingo ist ganz klar das Leittier, und ich wusste auch nicht, das es so was bei Flamingos gibt. Bildungslücke geschlossen, und es war ein wunderschöner Anblick.

Nun aber zu den Salzseen. So sieht einer aus:

Algave-salzsee

und es reihen sich große Felder aneinander. Durch ein Röhrensystem wird frisches Meerwasser in die Seen eingespült, die sich je nach Tidehub füllen, oder eben auch leeren. Die Seen fallen unter der Hitze des Tages trocken, und Salz lagert sich an den Rändern ab.

Algave-salztrockenfallen

Oder auch an den Stöcken, Regenschirmen, Stühlen und so weiter, was irgendwelche Idioten in die Salzseen (mehr …)

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