Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, quer durch das Atlas Gebirge

Auf dem Weg nach Ain´t Benhadou

Von nun an folgte eine Oasen Stadt der anderen. So schön wie die erste, war jedoch keine. Unser Ziel hieß Aint Benhadou, eine alte Lehm Stadt, die als Filmkulisse dient. Doch zuvor hatten wir ein grandioses Bergpanorama, dekoriert von kleinen Wirbelstürmen. tornado

Bis wir mal wieder eine Schotter Piste erwischten, und unser Reifen links hinten den Geist aufgab.

platten

Der Schatz-Sucher von La Mine

Mein Partner, begann mit der Reparatur, ich kochte ein Not Mittagessen und mein Sohn erledigte die Hausaufgaben, als ein Mann anhielt. Er holte einen Wagenheber hervor, und begann zu helfen. Er fuhr ein Auto Marke „Night Rider Vollschrott“, ohne Nummernschilder. Dafür trug er Lederjacke und Sonnenbrille. Ein kolossal netter Typ, ein Schatzsucher aus La Mine. In den Bergen von Marokko gibt es Schätze aller Art, riesige Bergkristalle, Minerale, Gold und Silber. Die Franzosen haben bis in die 1960 Jahre professionellen Bergbau in Marokko betrieben, nun hacken Schatzsucher aus der ganzen Welt mit der Spitzhacke in den alten Minen herum. laMineEr zeigte uns die Schätze die er am Tage ausgegraben hatten, und wir waren schwer beeindruckt. Er schenkte uns einen kleinen Kristall, und ein Mineral. „Cardaux“, sagte er zu uns, und wir wurden zum ersten mal beschenkt. Sonst (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, ein Bericht aus dem Herzen einer Oase, in Marokko

Die Zauber Zelte der Beduinen

Der kühle Wind des Meeres blies uns in Maokko Richtung Osten, doch bevor wir abbiegen konnten, nächtigten wir nochmal am Meer, in Tantan Plage. Dort haben sie auf dem Campingplatz Equinox ein Beduinen Zelt aufgestellt, in welchem man abhängen, essen oder Tee trinken kann, je nach dem. Ich habe schon vieler solcher Zelte von außen gesehen, aber innen ist es schöner und geräumiger, als man es sich vorstellt. Deshalb erinnerte es meinen Sohn auch an die Zauber Zelte von Harry Potter, die von außen klein erscheinen und innen eine 3 Raum Wohnung beherbergen. ichimzelt   beduinenenzelt Natürlich wollte ich dann auch richtig Marokkanisch in dem Zelt speisen, denn wir sind hier schließlich bei der Toleranz-Manufaktur. Eigentlich recht einfach, denn überall in Marokko wird Tajine (auf dem Bild das Gebilde aus Ton) angeboten, so eine Art Römertopf mit Fleisch und Gemüse. Diesmal gab es Tajine Dromedar, und es hat geschmeckt. Die Dromedar Herden, welche wir sehen, sind heute nicht mehr Lasten Tier, sondern Fleischlieferant. Danach gab es Tee, welcher sehr lecker und sehr süß ist. Die Marokkaner trinken den Tee zu jeder Gelegenheit, den ganzen Tag lang. So kommt es, viele Marokkaner an Diabetes leiden.

Hinein ins Atlas Gebirge

Dann bogen wir (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, Western Sahara, Mauretanien, Marokko: eine Welt aus Sand und Stein

Reisfelder in der Wüste

reisfelder Nach einem weiteren nerven zerreibenden Grenzübertritt Senegal/Mauretanien, erwarteten uns Reisfelder. Mitten in der Wüste Sahara, sozusagen. Ermöglicht wird die grüne Pracht durch ein ausgeklügeltes Wasser-Kanal System, gespeist von einem Fluss. Wir wollten auch dieses Mal zügig durch Mauretanien reisen. Die Grenze verdirbt einem die Neugierde auf das Land. Von Einheimischen werden wir oft freundlich begrüßt, ganz so, als wollen sie den Ärger an der Grenze wettmachen.

Achtung: Kamele!

In Marokko wird überall vor herumlaufenden Kamelen gewarnt, kamelschildaber die meisten Kamele haben wir in Mauretanien getroffen. Die hatten während unsere Abwesenheit einen Haufen Babys bekommen.

kamelundkind

Wir nächtigten in Noadibou, dann ging es wieder über die Grenze nach Marokko, 3 km Niemandsland, nur Felsen und Sandlöcher, und inmitten der Autowracks, immer noch die nackte Frau.

Eine Liebeserklärung an die Wüste
Ich war sehr dankbar, als wir endlich offene Wüste erreichten, die Western Sahara.
weitefürdieseele Was mich selbst überrascht: ich mag die Wüste. Das Auge freut sich über die Weite, die Ohren über die Stille, die Nase über wenig Gestank, die Haut über die Sonnenstrahlen, die Seele über die Schönheit des Himmels bei Tag und Nacht.
Wir fuhren bis Dakhla, dort trafen wir unsere Freunde von www.planet-explorer.ch. Eine paar weitere Sahara Reisende, denen wir gute Tipps und einen tollen Haarschnitt (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach West Afrika, durch Marokko und Mauretanien nach Senegal

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Die letzte Station in Marokko
eute melde ich mich aus dem Senegal, nachdem wir erfolgreich zwei Grenzen überquert haben. Das mit dem Grenzen überqueren ist für Europäer eine ungewohnte Disziplin, doch dazu später mehr.
Wir fuhren von Laayoune aus los, Richtung Dakhla, der letzten großen Stadt in der Wüste Marokkos.
wüstenbewohnermarokko Rechter Hand sieht man immer wieder Behausungen von Fischern, die meist aus nichts anderem Bestehen als Pappe und Plastik Plane. Viele dieser Hütten werden aber auch von Soldaten bewohnt, denn es gibt einen Menge Militär in der Wüste. Die Landschaft verändert sich immer wieder, mal grau, mal braun, mal sehr steinig, dann wieder sandig. Und immer unendlich weit. Die Straße geht meist schnur geradeaus, so etwa: immergeradeaus

Und ob ihr es glaubt oder nicht, die Hamburger Regenwolken folgen uns weiterhin.

hamburgerregenwolkenüberwüste

Tödliche Wüste

Es hat viel geregnet in der Wüste und der Sand ist sehr tief. Da muss man gut aufpassen das man nicht steckenbleibt. Die Autobahn ist passe, es gibt nur noch die Nationalstraße, und die ist doch eher eine Buckelpiste mit Schlaglöchern von unterschiedlicher Größe und Qualität. Das die Wüste immer noch überaus tödlich ist, bemerken wir bei unseren Pausen. Immer wieder sehen wir Knochen und Gerippe an den Straßenrändern. tödlichewüste

Und blühende Wüste

Durch den vielen Regen gibt (mehr …)

mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, ein Bericht aus der Sahara

Die Schönheit der Sahara

Heute melde ich mich aus den Tiefen der Sahara. Seit 2 Tagen haben wir endlich die Sonne erreicht. Wüstesonnenfleck

 

womowüstehimmelSo schaut sie aus, die erste Begegnung mit dem Abendhimmel in der Wüste. Auch der Nachthimmel ist genau so schön, wie alle sagen. Er ist sternenklar und riesengroß. Wunderbar weit, eine Entspannung für das gestresste Großstadt-Auge. Von Tiznit fuhren wir weiter Richtung Layoun.

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Der L 200 mit Tischer Aufsetzkabine in der Wüste

In der Sahara gibt es nicht viel zu sehen, vor allem weite und öde Landschaften. Da freut man sich über Abwechslung: WüsteKamel

Fährverbindung Gran Canaria-Layoune

Schiffswrakwüste  Dies ist das Schiffswrack einer Fähre, die einst zwischen Gran Canaria und Layoun verkehrte. Die Strecke soll nun wieder aufgenommen werden, und die Menschen hoffen auf Touristen und etwas bessere Geschäfte.

Camping in der Wüste, die Villa Bens in

400 km in Deutschland sind ein Klacks, hier in der Wüste werden sie quälend lang. So war ich überaus erfreut, als sich kurz vor Tafaya ein Campingplatz zeigte. Die Villa Bens. Geführt wird sie von einem Ehepaar, welche ein kleines Kunstwerk mitten in der Wüste geschaffen haben.

CampingTafaya  Campingtafaya2

Der Strom wird abends mit dem Generator hergestellt, und erinnert einen daran, das Strom aus der Steckdose ein echter Luxus ist. Ab (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, der L 200 lernt schwimmen

Das Wohnmobil auf der Fähre nach Ceuta, oder der L 200 lernt schwimme
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Hallo ihr Lieben, heute melde ich mich aus Triznit, Marokko! Wir haben es endlich geschafft, Europa zu verlassen. Wir nahmen, mitsamt dem Auto und der Wohnkabine, die Fähre nach Ceuta. autoschwimmt

Dort ist man bereits auf Afrikanischen Boden, aber Ceuta gehört den Spaniern. Warum ein Europäisches Land 2016 nach auf einem anderen Kontinenten besetze Gebiete hat, ist mir ein Rätsel. Wir landeten bei recht guten Wetter, nächtigten in einem Hotel, um uns für den Grenzübertritt zu stärken. Am nächsten Morgen empfingen uns dicke Regenwolken. Es ist, als würde der Regen uns verfolgen. Als brachen wir zügig auf.

Die Grenze zwischen Europa und Afrika, Ceuta, ein Stück Spanien in Afrika

Der Grenzverkehr in Ceuta ist kaum zu beschreiben. Die Menschen schleppen Säckeweise Waren von hüben nach drüben, sie transportieren Sie auf dem Rücken, auf Rollstühlen, auf klapprigen Rädern. Die Leute springen und klettern über die Zäune, kaum das die Zöllner nicht hinsehen. Wir bekamen gegen eine kleine Spende an Mohamed, die Papiere für den Grenzübertritt vorbereitet, und konnten ohne Probleme passieren.
Als erstes wollte ich gerne nach Fes, einer Stadt in den Bergen. So machten wir uns auf den kurvenreichen Weg, und bekamen einen (mehr …)