Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, von Lissabon nach San Josè, der Sonne wegen!

Lissabon, ehemaliges Expo Gelände

lissabonnass

Ich hatte es im letzten Beitrag schon angedeutet, in Lissabon ist es nass. Sehr nass! Dauerregen sozusagen. Also, was macht man an Regentagen? Ab ins Museum. In diesem Fall beherbergt Lissabon glücklicherweise das 2. größte Meeres Museum der Welt. Also versprach ich meinem Kind für den Tag Biologie und Kunst Unterricht. Als erstes musste man sein Lieblings Meerestier im Ozeaneum bestimmen, um es dann aus dem Gedächtnis nachzumalen.

Ozeaneum, Lissabon, Portugal

Das war gar nicht so leicht, denn es gibt jede Menge faszinierende Lebewesen zu sehen.

lissabonozeaneumzum Beispiel diesen Seedrachen..

Der faszinierende Mondfisch

ozeaneummondfischund  dann natürlich den überaus faszinierenden Mondfisch..

….den wir zu unserem Lieblings Fisch erkoren haben. So ein Mondfisch kann bis zu 3 Meter groß werden und wiegt dann rund 2 Tonnen. Fast so viel wie unser kleiner Laster. In englisch heißt der Fisch „Sun-fisch“ und das fand ich dann doch verwirrend. Wieso? Also, der Mondfisch ist sehr platt, wie ein Pfannkuchen, und wenn er sich wärmen will, dann legt er sich auf die platte Seite. Er treibt in der Nähe der Wasseroberfläche. Sieht bestimmt toll aus….aber im Ozeaneum ist es warm, und der Fisch schwimmt senkrecht.

Zurück in die Sonne, nach San Jose´, Spanien
Es regnete fröhlich weiter, und unsere Dachluke gab erneut auf, (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, durch Spanien nach Lissabon

Mit dem Wohnmobil durch Spanien

Weiter ginge es, durch Spanien Richtung Sevilla. Der Begriff „blühende Landschaften“ bekommt hier ein schönes, neues Gesicht.blühendeLandschaften

Die Berge wollten kein Ende nehmen, und manches Mal krochen wir mit 60 Sachen die Berge hoch. So eine Wohn Kiste wiegt doch ganz schön schwer, auch wenn der L 200 gut motorisiert ist. Doch wie üblich wird Mühe belohnt, in diesem Fall mit echtem Schnee. schneebergespanien

Den gibt’s ja heute kaum noch zu sehen, die meisten Ski Gebiete werden wohl demnächst in Badelandschaften umgewandelt.

Angekommen in Lissabon, Portugal

Und weil es gerade so gut lief, schafften wir es an diesem Tag bis nach Portugal. Und am darauffolgenden bis nach Lissabon. Ihr wisst ja, in diese Stadt habe ich mich verliebt. Die Aussicht ist wie immer toll…

lissabonausblick    museumfrau

das Wetter wie üblich bescheiden….und so überstand unsere geflickte Dachluke die erste Regennacht. In Lissabon werden wir einige Tage verweilen, und weil wir ja ein „Bi-mobile“ besitzen, haben wir es dann heute mal kurzerhand getrennt. Das sieht dann so aus:

Das „Bi-Mobile“, Pick up und Wohnkabine getrennt

womogetrennt

Das macht viel Spaß, ohne den dicken Anhänger durch Lissabon zu brausen, und man bekommt Sachen zu sehen, die für mich total neu waren. Ich wusste gar nicht, das Lissabon auch einen Strand hat…
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Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, ein Reisebericht aus den Bergen Spaniens

Auf dem Weg nach Barcelona

schildbarcelonaEndlich in Spanien angekommen, machten wir uns auf den Weg nach Barcelona. Die Nacht hatte uns einen furchtbaren Sturm beschert, und wir mussten mitten in der Nacht unser Aufstelldach einziehen. Die Heizung will immer noch nicht, und die Nächte sind eisig. Wir pennen mit Klamotten an, ganz wie früher auf der Klassen Reise.

Für jede Stunde Sonnenschein und Wärme bin ich dankbar. Unsere Tischer Wohnkabine ist im Moment eher eine rollende Tiefkühltruhe. Ich habe schon daran gedacht, Kühltransporte anzubieten. Ist ja reichlich Platz da hinten 🙂

Mit dem Wohnmobil auf dem Weg nach Valencia, Spanien-Mondlandschaften und Monokulturen

hässlichelandschaft

Wir durchquerten eine sehr öde, karge, ja hässliche Landschaft, auf unserem Weg in den Spanischen Süden. Das ganze erinnerte an eine Mondlandschaft, und wurde jäh unterbrochen durch große Felder mit Monokulturen von Orangen- und Zitronenbäumen. monokulturenZufälligerweise gehören Orangen und Zitronen zu meinen Lieblings Früchten, sowie die dazugehörigen Bäume von mir sehr geschätzt werden. Doch als ich sah, wie Wasser Intensiv diese Landwirtschaft ist, und wie wenig diese Bäume in die karge Landschaft passen, verging mir der Appetit auf meine Frühstücks-Orange.

Nach einer weiteren eiskalten Nacht war ich bedient und verordnete eine Zwangspause auf einem Campingplatz, mit Land Strom Versorgung. Einen Heizlüfter hatte ich am Montag noch in (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, durch Frankreich und Spanien

Regen in Frankreich, Misteln in Dijon

MistelbäumeWir fuhren mit unserem L200 und der kalten Tischer Wohnkabine durch aus dem verregneten Frankreich mit Mistel bepackten Bäumen. Sie sind überall zwischen Dijon und Lyon zu finden. Da die Pappeln sich nur im Winter nackt machen, kann man die Misteln nun überdeutlich sehen. Es sieht aus, als hätten sich riesige Bälle in den Bäumen verfangen. Sehr schön…
Ich habe mir ein Navigationssoftware für mein Handy heruntergeladen, und diese führt uns nun durch Frankreich. Ich hatte das Navi gebeten, uns ohne Autobahn zu führen, um den alten Maut-Gangstern ein Schnippchen zu schlagen. Der Navi nimmt seine Aufgabe sehr ernst und führte uns mitten auf ein Lavendel Feld…

Richtung Südfrankreich, ganz ohne Mautgebühr

lavendelfeld

Ich dachte an einen Witz des Navi-Software-Herstellers, doch der Weg stellte sich als korrekt heraus. Schönen Tannenbäume und zugehörige Zapfen gab es auch zu bestaunen:

Tannenzapfenbig

Langsam bekomme ich das Gefühl, wir kommen Richtung Süden voran. Da wir zügig dem Regen entkommen wollten, schliefen wir auch in dieser Nacht in unserm Wohnmobil auf einer Autobahn Raststätte. Diese haben Duschen, und die wollte ich nun auch unbedingt benutzen. Klappte ganz gut, nur das der Fön nicht in die  Steckdose der Raststätte passte. Ich dachte kurz nach, und dann kam mir auch gleich eine gute (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, von Kirchhatten nach Frankreich

Notunterkunft in „Krichhatten“, oder „einfach mal die Kirche im Dorf lassen“

Wir haben uns dann doch eine Hotel in Kirchhatten genommen, und hatten Zeit, das Dorf Leben zu studieren. Einem Großstädter kommt selten Tee in Kännchen daher, und Mittagspause von 13-15 Uhr ist für einen Hamburger auch immer wieder eine Überraschung.  Der Regen blieb uns treu und machte am Sonntag lediglich eine Pause für einen kurzen Spaziergang. Mal nach dem nassen Wohnmobil schauen…

kirche

Die Kirche des Dorfes….
Mann lernt auf Reisen, die Dinge so zu nehmen wie sie sind, und das Beste daraus zu machen. Ich fühlte mich sehr weit weg von Afrika, und ich fragte mich, wie lange diese Reise wohl dauern würde.

Endlich on the Road! Mit dem Wohnmobil auf dem Weg nach Frankreich.

Nachdem die Monteure auch noch unsere Druckluft Feder geflickt hatten, konnte es endlich losgehen. Am späten Nachmittag durchquerten wir das regennasse Deutschland und landeten glücklich in Luxenbourg. Endlich on the road!

durchdienachr

Wir schliefen einige Stunden in unseren trockenen aber kalten Wohnkabine und erwachten am Morgen von lauten Laster Gebrumm. Ab 5 Uhr sind die Jungs dann wieder auf dem Bock, und wir dadurch notgedrungen auch.

Die erste Rast in Frankreich

Die erste Rast in Frankreich war dann auch recht interessant. Ich hatte ein (mehr …)

Das Abenteuer beginnt, im Wohnmobil von Hamburg nach Afrika!

Der erste Tag, 31 Januar, Start in Hamburg

Ich habe mir ja eine Abenteuer Reise gewünscht, quer durch Europa, nach West-Afrika. Das der erste Tag aber gleich zum Abenteuer wird, damit hatte ich nicht gerechnet. Denn es ging wirklich toll los: unsere Nachbarn haben uns in Hamburg sehr liebevoll verabschiedet, der Untermieter ist gefunden, die Impfungen erhalten, der L 200 instand gesetzt und die Wohnkabine auch. Somit war unser Wohnmobil startklar.

guteReise

Sollte alles gut vorbereitet sein, dachte ich mir. Sicherheitshalber hatte der L 200 einen Satz neue Keilriemen erhalten.

Wer konnte schon ahnen, das der Satz uns bei Kilometer 150, auf der A 1 Richtung Bremen, kurz hinter Wildeshausen, um die Ohren fliegt.

Keilriemengerissen

Wir konnte gerade noch rechtzeitig auf einen winzigen Rastplatz  auffahren. Keine Toilette, kein Shop, dafür aber reichlich Regen, Kälte und Wind. Anruf bei der Versicherung: „Guten Tag, ich bin Kundin bei Ihnen und habe eine Autopanne. Wir benötigen den Pannen Service“. Durchgabe des Kennzeichens, dann auf plötzlich aufkommende Hektik auf seitens der Versicherungsmitarbeiterin. „Ich habe keine Daten von Ihnen, auch keinen Schutzbrief. Ob ich wohl mit der Außendienstmitarbeiterin  in Hamburg in Kontakt treten könnte? “
Na klar, die ist Freitag Nachmittags im Büro, genau wie der Monteur, der vor 150 Km die Keilriemen wechselte. Keiner DA!
Also ab zur Notrufsäule. Die nette (mehr …)

Hamburg bekennt Farbe und singt „Imagine“ von John Lennon

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Das war für mich das Bild des Tages, am 12.09.2015 auf dem Hamburger Rathausmarkt. Dort hatten sich rund 15.000 Hamburger versammelt, um gegen den Aufzug von mehreren tausend Nazis zu demonstrieren. Aufgerufen hatten die Rechtsradikalen zum „Tag der deutschen Patrioten“. Als ich den Zimmermann befragte, wie er auf den Spruch gekommen ist, erklärte er mir folgendes: Mich hat das heute morgen so aufgeregt, das die Rechten den Patriotismus für sich beanspruchen. Denn am Patriotismus is´ ja nix Schlechtes. Wir haben ein Flüchtlingsheim in der Nachbarschaft, und ich und meine Familie helfen dort. Ich gebe Deutschkurse. Und so ist es zu dem Spruch gekommen.

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Aber nicht nur der Zimmermann war kreativ, auch viele andere hatten tolle Plakat Ideen. Das Motto der Veranstaltung hieß „Hamburg bekennt Farbe“, und dieses Motto wurde von den Organisatoren und Teilnehmern sehr konkret umgesetzt.

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Das war einer dieser Momente, wo ich sehr stolz bin, das Hamburg meine Wahlheimat ist!

Ein gut gelauntes Moderatoren Paar, Maren von Alster Radio (links) und Rainer Hirsch von Radio Hamburg (rechts), führten durch die Veranstaltung und vertraten das „Radio Bündnis gegen Fremdenhass“, dem sich alle Hamburger Radiosender angeschlossen hatten. Auf die Idee eines Gastronomen aus Ottensen, der Herr in der Mitte, ist es zurückzuführen, das alle (mehr …)

Altonale 2015

Heiß, heißer, „altonale“ 2015!

altonale1Am Wochenende 03-05.07.15 wurde in Altona die beliebte Party „altonale“ begangen. Doch dieses mal war die Party extra heiß. Lockere 35 C mussten die Besucher aushalten, und auch einige Tropfen Regen konnten den Spaß nicht trüben.

altonale2Das Schöne an Altona ist nach wie vor die Mischung der Menschen, welche dort wohnen, arbeiten und leben. Da gibt es eine kleine Reise zu den Brasilianischen Sklaven zu bestaunen, welche den Kampfsport Capoaira als Tanz tarnten. Daher gehört zu einer Capoaira Runde immer Musik mit Traditionellen Instrumenten, der Berimbau und der agogo.

altonale4Baustellen und Häuserschluchten hielten die Besucher nicht auf, sorgten aber für unverwechselbaren Altona Charm. Hier die neu erbaute „Bergspitze“.

altonale5Vor dem Neubau der Bergspitze gab es Reaggae und Ska vom Feinsten auf die Ohren. Dubtari gaben sich die Ehre, und brachten trotz tropischen Temperaturen die Menge zum Tanzen. Respekt für diese Leistung.

altonale6Auch Kunst gab es erneut zu bewundern, fertig zubereitet oder frisch inszeniert.

altonale3Wer konnte, suchte sich ein Plätzchen im Schatten, oder auf einem fliegenden Teppich. Relaxen als Gebot der Stunde.

 

 

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