G 20 in Hamburg oder „Das ist nicht mehr meine Stadt!“

G 20 in Hamburg

Als ich heute morgen frühstückte, meldete das Radio Krawalle am Bahnhof Altona und ein brennendes Polizei Auto. Seit gestern werden wir im 10 Minuten Takt von Hubschraubern überflogen, und es ist klar, es ist G 20 in Hamburg. Ich wohne ca. 1, 5 km vom Bahnhof Altona entfernt, und so schwang ich mich auf mein Radel, mir den Wahnsinn von Nahem anzusehen.

Durch G 20 Arbeitslos, Busfahrer in Hamburg

G 20, Überwachungshubschrauber

Als ich meinen Block verließ, traf ich zuerst ein paar arbeitslose Busfahrer.  Die Busse waren wegen dem G 20 Gipfel außer Betrieb gesetzt. Ich radelte weiter Richtung Bahnhof. Die ganze Zeit begleitete mich das fürsorgliche Gebrumm der Überwachungshubschrauber. Ich hatte mir extra was Hübsches angezogen, damit ich auf den Videos und Fotos der Hubschrauber und Polizei auch gut aussehe (ich hatte unlängst einen Medientechniker, der für die Polizei gearbeitet hatte, zu Besuch).

 

G 20, Bahnhof Altona

Am Bahnhof erwartete mich ein Großaufgebot der Polizei  und ungenutzte Absperrgitter..

 

G 20 in Hamburg Altona

von brennenden Polizeiwagen keine Spur…alles halb so wild, dachte ich und radelt weiter Richtung Große Bergstraße, die angrenzende Fußgänger- und Einkaufszone Altonas. Ich (mehr …)

Elbphilharmonie, Hamburg

Mehr Kunst im öffentlichen Raum! Ein Spaziergang durch Hamburg

Hamburg, Januar 2017

Elbphilharmonie, Hamburg

Der Winter hat in Norddeutschland Einzug gehalten, und damit Kälte und Dunkelheit. Die Tages sind kurz und da gerade Winterferien sind, habe ich Zeit, am Tage spazieren zu gehen und zu Fotografieren.
So trieb es mich vor wenigen Tagen an den Hamburger Hafen. Ich wollte unsere fertige Elbphilharmonie mal mit eigenen Augen sehen. Schließlich hat das Ding Unsummen gekostet und wird zum neuen Welt-Aushängeschild hoch gejazzt.

Die Sonne hatte sich schon wieder hinter winterliche Wolken zurückgezogen, und so stand unser neues Aushängeschild im hanseatischen Grau herum. Nichts zu sehen von glänzender Fassade…

Elbphilharmonie, Hamburg….also zeig ich sie euch nochmal aus der Nähe, und siehe da, ihre Form ist sehr beeindruckend, und ihre Größe erst mal….ein weiterer Glas-Backstein-Klotz in Hamburg.
Ich mag ja lieber die Kunst im Kleinen, und so lief ich zu den Landungsbrücken rüber. Auf dem Weg dorthin traf ich Kunst für Jedermann, , liebevoll gestalte von diesem Wandmaler: 

An den Brückengeländern der Landungsbrücken darf auch Jedermann- und Frau Kunst selber machen:

Das nehme ich zum Anlass und fordere nachdrücklich:
Mehr Kunst im offenen Raum für jeden Menschen!
Finger weg von weiteren Glas-Klötzen. 


Wenn du jetzt sagst, ich kann aber keine Kunst, dann hier ein Tipp:


Schau doch mal von einer anderen Perspektive auf eine (mehr …)

Einladung zur Vernissage „Faszination West Afrika, Augen-Blicke auf unseren Nachbar Kontinent“

„ Faszination West Afrika,

 Augen-Blicke auf unseren Nachbar Kontinent“

 

Am 28.10. 2016  um 20:00 Uhr eröffnet das Café Kult, Holitzberg 145 a, 22417 Hamburg, die Foto Ausstellung von Astrid McCornell, „ Faszination West AfrikaAugen-Blicke auf unseren Nachbar Kontinent“

mit einem Afrikanischen Abend.

Begleiten Sie Frau McCornell auf ihrer 3 monatigen Reise, mit dem Wohnmobil von Hamburg nach West Afrika. In Ihrem 90 minütigen Foto- Vortrag nimmt die Autorin Sie mit auf eine spannende und außergewöhnliche Reise, durch 10 Länder, 2 Kontinente und die unterschiedlichen Kulturen.

An diesem Abend können Sie unseren Nachbar Kontinent Afrika auf eine unterhaltsame Weise näher kennen lernen, und bekommen einen persönlichen Einblick in das Leben eines kleinen, afrikanischen Dorfes.
Für sinnliche Momente sorgen afrikanische Häppchen und Tee, Exponate wie Sahara Sand, Wüstenblumen oder die essbaren Früchte des Affenbrot Baumes.

Die schönsten „Augen-Blicke“ dieser Reise präsentiert das Café  Kult, vom 28.10.2016 – 14.11.2016, an seinen Wänden. http://www.eiskult-hamburg.de/start.htm

Die Bilder zeigen Afrika menschlich und faszinierend, sie halten Momente von seltener Schönheit fest und sind voller Witz und Ausdruckskraft.

Bekannt geworden ist die Autorin mit ihren Phantasievollen Geschichten von Huhn und Eule. „Wo Huhn und Eule sich gute Nacht sagen“ erschienen 2014, und „wenn Huhn und Eule in die Ferne schweifen“ erschien 2015, beide im Ernst Reinhardt (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, wieder zu Hause!

„Wir haben es geschafft! Wir sind wieder zu Hause in Hamburg angekommen!
angekmmen

Und wir haben die Sonne von Almeria und Cartagena mitgebracht, wie versprochen.

Am Freitag verließen wir Alicante, und machten uns auf nach Barcelona. Und was geschah auf dem Weg? Es regnete!
spanienregen

Die Spanier können leider keine Architektur, die Küsten sind alle furchtbar zugebaut. Die Siedlungshäuschen gleich und uniform.
Die Franzosen könne ja Architektur, nur leider bekamen wir auch davon nichts zu sehen, denn es regnete! Dazu 5 Grad Käte. heimwärtsNix für unsere Sommer Kiste. Also zogen wir durch und landeten am Sonntag in Hamburg, bei strahlendem Sonnenschein! Mensch und Maschine heil nach Hause gebracht! Juhuu!
Nun gilt es, sich wieder in Deutschland einzuleben, und den Alltag wieder aufzunehmen. Diese Reise hat uns alle verändert, und wir werden feststellen, wie!
Ich werde einen spannenden und unterhaltsamen Foto Vortrag erarbeiten, und ihn gerne bei euch vorführen. Ich habe ca. 1200 Bilder gemacht, und es wird einen Moment dauern, alles zu sichten. Möglich sind auch Vorträge zu bestimmten Themen wie Tiere, Kinder, Natur, Politik. Ich habe viele Exponate mitgebracht wie Steine, Pflanzen, Sahara Sand um alle Vorträge sinnlich zu unterstützen, ganz so, wie ihr es aus meiner Arbeit mit „Irmchen und Maria“ kennt.
Ich freue mich auf eure Anfragen (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, quer durch das Atlas Gebirge

Auf dem Weg nach Ain´t Benhadou

Von nun an folgte eine Oasen Stadt der anderen. So schön wie die erste, war jedoch keine. Unser Ziel hieß Aint Benhadou, eine alte Lehm Stadt, die als Filmkulisse dient. Doch zuvor hatten wir ein grandioses Bergpanorama, dekoriert von kleinen Wirbelstürmen. tornado

Bis wir mal wieder eine Schotter Piste erwischten, und unser Reifen links hinten den Geist aufgab.

platten

Der Schatz-Sucher von La Mine

Mein Partner, begann mit der Reparatur, ich kochte ein Not Mittagessen und mein Sohn erledigte die Hausaufgaben, als ein Mann anhielt. Er holte einen Wagenheber hervor, und begann zu helfen. Er fuhr ein Auto Marke „Night Rider Vollschrott“, ohne Nummernschilder. Dafür trug er Lederjacke und Sonnenbrille. Ein kolossal netter Typ, ein Schatzsucher aus La Mine. In den Bergen von Marokko gibt es Schätze aller Art, riesige Bergkristalle, Minerale, Gold und Silber. Die Franzosen haben bis in die 1960 Jahre professionellen Bergbau in Marokko betrieben, nun hacken Schatzsucher aus der ganzen Welt mit der Spitzhacke in den alten Minen herum. laMineEr zeigte uns die Schätze die er am Tage ausgegraben hatten, und wir waren schwer beeindruckt. Er schenkte uns einen kleinen Kristall, und ein Mineral. „Cardaux“, sagte er zu uns, und wir wurden zum ersten mal beschenkt. Sonst (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, ein Bericht aus dem Herzen einer Oase, in Marokko

Die Zauber Zelte der Beduinen

Der kühle Wind des Meeres blies uns in Maokko Richtung Osten, doch bevor wir abbiegen konnten, nächtigten wir nochmal am Meer, in Tantan Plage. Dort haben sie auf dem Campingplatz Equinox ein Beduinen Zelt aufgestellt, in welchem man abhängen, essen oder Tee trinken kann, je nach dem. Ich habe schon vieler solcher Zelte von außen gesehen, aber innen ist es schöner und geräumiger, als man es sich vorstellt. Deshalb erinnerte es meinen Sohn auch an die Zauber Zelte von Harry Potter, die von außen klein erscheinen und innen eine 3 Raum Wohnung beherbergen. ichimzelt   beduinenenzelt Natürlich wollte ich dann auch richtig Marokkanisch in dem Zelt speisen, denn wir sind hier schließlich bei der Toleranz-Manufaktur. Eigentlich recht einfach, denn überall in Marokko wird Tajine (auf dem Bild das Gebilde aus Ton) angeboten, so eine Art Römertopf mit Fleisch und Gemüse. Diesmal gab es Tajine Dromedar, und es hat geschmeckt. Die Dromedar Herden, welche wir sehen, sind heute nicht mehr Lasten Tier, sondern Fleischlieferant. Danach gab es Tee, welcher sehr lecker und sehr süß ist. Die Marokkaner trinken den Tee zu jeder Gelegenheit, den ganzen Tag lang. So kommt es, viele Marokkaner an Diabetes leiden.

Hinein ins Atlas Gebirge

Dann bogen wir (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, Western Sahara, Mauretanien, Marokko: eine Welt aus Sand und Stein

Reisfelder in der Wüste

reisfelder Nach einem weiteren nerven zerreibenden Grenzübertritt Senegal/Mauretanien, erwarteten uns Reisfelder. Mitten in der Wüste Sahara, sozusagen. Ermöglicht wird die grüne Pracht durch ein ausgeklügeltes Wasser-Kanal System, gespeist von einem Fluss. Wir wollten auch dieses Mal zügig durch Mauretanien reisen. Die Grenze verdirbt einem die Neugierde auf das Land. Von Einheimischen werden wir oft freundlich begrüßt, ganz so, als wollen sie den Ärger an der Grenze wettmachen.

Achtung: Kamele!

In Marokko wird überall vor herumlaufenden Kamelen gewarnt, kamelschildaber die meisten Kamele haben wir in Mauretanien getroffen. Die hatten während unsere Abwesenheit einen Haufen Babys bekommen.

kamelundkind

Wir nächtigten in Noadibou, dann ging es wieder über die Grenze nach Marokko, 3 km Niemandsland, nur Felsen und Sandlöcher, und inmitten der Autowracks, immer noch die nackte Frau.

Eine Liebeserklärung an die Wüste
Ich war sehr dankbar, als wir endlich offene Wüste erreichten, die Western Sahara.
weitefürdieseele Was mich selbst überrascht: ich mag die Wüste. Das Auge freut sich über die Weite, die Ohren über die Stille, die Nase über wenig Gestank, die Haut über die Sonnenstrahlen, die Seele über die Schönheit des Himmels bei Tag und Nacht.
Wir fuhren bis Dakhla, dort trafen wir unsere Freunde von www.planet-explorer.ch. Eine paar weitere Sahara Reisende, denen wir gute Tipps und einen tollen Haarschnitt (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, der L 200 lernt schwimmen

Das Wohnmobil auf der Fähre nach Ceuta, oder der L 200 lernt schwimme
n

Hallo ihr Lieben, heute melde ich mich aus Triznit, Marokko! Wir haben es endlich geschafft, Europa zu verlassen. Wir nahmen, mitsamt dem Auto und der Wohnkabine, die Fähre nach Ceuta. autoschwimmt

Dort ist man bereits auf Afrikanischen Boden, aber Ceuta gehört den Spaniern. Warum ein Europäisches Land 2016 nach auf einem anderen Kontinenten besetze Gebiete hat, ist mir ein Rätsel. Wir landeten bei recht guten Wetter, nächtigten in einem Hotel, um uns für den Grenzübertritt zu stärken. Am nächsten Morgen empfingen uns dicke Regenwolken. Es ist, als würde der Regen uns verfolgen. Als brachen wir zügig auf.

Die Grenze zwischen Europa und Afrika, Ceuta, ein Stück Spanien in Afrika

Der Grenzverkehr in Ceuta ist kaum zu beschreiben. Die Menschen schleppen Säckeweise Waren von hüben nach drüben, sie transportieren Sie auf dem Rücken, auf Rollstühlen, auf klapprigen Rädern. Die Leute springen und klettern über die Zäune, kaum das die Zöllner nicht hinsehen. Wir bekamen gegen eine kleine Spende an Mohamed, die Papiere für den Grenzübertritt vorbereitet, und konnten ohne Probleme passieren.
Als erstes wollte ich gerne nach Fes, einer Stadt in den Bergen. So machten wir uns auf den kurvenreichen Weg, und bekamen einen (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, von Lissabon nach San Josè, der Sonne wegen!

Lissabon, ehemaliges Expo Gelände

lissabonnass

Ich hatte es im letzten Beitrag schon angedeutet, in Lissabon ist es nass. Sehr nass! Dauerregen sozusagen. Also, was macht man an Regentagen? Ab ins Museum. In diesem Fall beherbergt Lissabon glücklicherweise das 2. größte Meeres Museum der Welt. Also versprach ich meinem Kind für den Tag Biologie und Kunst Unterricht. Als erstes musste man sein Lieblings Meerestier im Ozeaneum bestimmen, um es dann aus dem Gedächtnis nachzumalen.

Ozeaneum, Lissabon, Portugal

Das war gar nicht so leicht, denn es gibt jede Menge faszinierende Lebewesen zu sehen.

lissabonozeaneumzum Beispiel diesen Seedrachen..

Der faszinierende Mondfisch

ozeaneummondfischund  dann natürlich den überaus faszinierenden Mondfisch..

….den wir zu unserem Lieblings Fisch erkoren haben. So ein Mondfisch kann bis zu 3 Meter groß werden und wiegt dann rund 2 Tonnen. Fast so viel wie unser kleiner Laster. In englisch heißt der Fisch „Sun-fisch“ und das fand ich dann doch verwirrend. Wieso? Also, der Mondfisch ist sehr platt, wie ein Pfannkuchen, und wenn er sich wärmen will, dann legt er sich auf die platte Seite. Er treibt in der Nähe der Wasseroberfläche. Sieht bestimmt toll aus….aber im Ozeaneum ist es warm, und der Fisch schwimmt senkrecht.

Zurück in die Sonne, nach San Jose´, Spanien
Es regnete fröhlich weiter, und unsere Dachluke gab erneut auf, (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, durch Spanien nach Lissabon

Mit dem Wohnmobil durch Spanien

Weiter ginge es, durch Spanien Richtung Sevilla. Der Begriff „blühende Landschaften“ bekommt hier ein schönes, neues Gesicht.blühendeLandschaften

Die Berge wollten kein Ende nehmen, und manches Mal krochen wir mit 60 Sachen die Berge hoch. So eine Wohn Kiste wiegt doch ganz schön schwer, auch wenn der L 200 gut motorisiert ist. Doch wie üblich wird Mühe belohnt, in diesem Fall mit echtem Schnee. schneebergespanien

Den gibt’s ja heute kaum noch zu sehen, die meisten Ski Gebiete werden wohl demnächst in Badelandschaften umgewandelt.

Angekommen in Lissabon, Portugal

Und weil es gerade so gut lief, schafften wir es an diesem Tag bis nach Portugal. Und am darauffolgenden bis nach Lissabon. Ihr wisst ja, in diese Stadt habe ich mich verliebt. Die Aussicht ist wie immer toll…

lissabonausblick    museumfrau

das Wetter wie üblich bescheiden….und so überstand unsere geflickte Dachluke die erste Regennacht. In Lissabon werden wir einige Tage verweilen, und weil wir ja ein „Bi-mobile“ besitzen, haben wir es dann heute mal kurzerhand getrennt. Das sieht dann so aus:

Das „Bi-Mobile“, Pick up und Wohnkabine getrennt

womogetrennt

Das macht viel Spaß, ohne den dicken Anhänger durch Lissabon zu brausen, und man bekommt Sachen zu sehen, die für mich total neu waren. Ich wusste gar nicht, das Lissabon auch einen Strand hat…
(mehr …)

« Older Entries