Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, durch Frankreich und Spanien

Regen in Frankreich, Misteln in Dijon

MistelbäumeWir fuhren mit unserem L200 und der kalten Tischer Wohnkabine durch aus dem verregneten Frankreich mit Mistel bepackten Bäumen. Sie sind überall zwischen Dijon und Lyon zu finden. Da die Pappeln sich nur im Winter nackt machen, kann man die Misteln nun überdeutlich sehen. Es sieht aus, als hätten sich riesige Bälle in den Bäumen verfangen. Sehr schön…
Ich habe mir ein Navigationssoftware für mein Handy heruntergeladen, und diese führt uns nun durch Frankreich. Ich hatte das Navi gebeten, uns ohne Autobahn zu führen, um den alten Maut-Gangstern ein Schnippchen zu schlagen. Der Navi nimmt seine Aufgabe sehr ernst und führte uns mitten auf ein Lavendel Feld…

Richtung Südfrankreich, ganz ohne Mautgebühr

lavendelfeld

Ich dachte an einen Witz des Navi-Software-Herstellers, doch der Weg stellte sich als korrekt heraus. Schönen Tannenbäume und zugehörige Zapfen gab es auch zu bestaunen:

Tannenzapfenbig

Langsam bekomme ich das Gefühl, wir kommen Richtung Süden voran. Da wir zügig dem Regen entkommen wollten, schliefen wir auch in dieser Nacht in unserm Wohnmobil auf einer Autobahn Raststätte. Diese haben Duschen, und die wollte ich nun auch unbedingt benutzen. Klappte ganz gut, nur das der Fön nicht in die  Steckdose der Raststätte passte. Ich dachte kurz nach, und dann kam mir auch gleich eine gute (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, von Kirchhatten nach Frankreich

Notunterkunft in „Krichhatten“, oder „einfach mal die Kirche im Dorf lassen“

Wir haben uns dann doch eine Hotel in Kirchhatten genommen, und hatten Zeit, das Dorf Leben zu studieren. Einem Großstädter kommt selten Tee in Kännchen daher, und Mittagspause von 13-15 Uhr ist für einen Hamburger auch immer wieder eine Überraschung.  Der Regen blieb uns treu und machte am Sonntag lediglich eine Pause für einen kurzen Spaziergang. Mal nach dem nassen Wohnmobil schauen…

kirche

Die Kirche des Dorfes….
Mann lernt auf Reisen, die Dinge so zu nehmen wie sie sind, und das Beste daraus zu machen. Ich fühlte mich sehr weit weg von Afrika, und ich fragte mich, wie lange diese Reise wohl dauern würde.

Endlich on the Road! Mit dem Wohnmobil auf dem Weg nach Frankreich.

Nachdem die Monteure auch noch unsere Druckluft Feder geflickt hatten, konnte es endlich losgehen. Am späten Nachmittag durchquerten wir das regennasse Deutschland und landeten glücklich in Luxenbourg. Endlich on the road!

durchdienachr

Wir schliefen einige Stunden in unseren trockenen aber kalten Wohnkabine und erwachten am Morgen von lauten Laster Gebrumm. Ab 5 Uhr sind die Jungs dann wieder auf dem Bock, und wir dadurch notgedrungen auch.

Die erste Rast in Frankreich

Die erste Rast in Frankreich war dann auch recht interessant. Ich hatte ein (mehr …)