Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, quer durch das Atlas Gebirge

Auf dem Weg nach Ain´t Benhadou

Von nun an folgte eine Oasen Stadt der anderen. So schön wie die erste, war jedoch keine. Unser Ziel hieß Aint Benhadou, eine alte Lehm Stadt, die als Filmkulisse dient. Doch zuvor hatten wir ein grandioses Bergpanorama, dekoriert von kleinen Wirbelstürmen. tornado

Bis wir mal wieder eine Schotter Piste erwischten, und unser Reifen links hinten den Geist aufgab.

platten

Der Schatz-Sucher von La Mine

Mein Partner, begann mit der Reparatur, ich kochte ein Not Mittagessen und mein Sohn erledigte die Hausaufgaben, als ein Mann anhielt. Er holte einen Wagenheber hervor, und begann zu helfen. Er fuhr ein Auto Marke „Night Rider Vollschrott“, ohne Nummernschilder. Dafür trug er Lederjacke und Sonnenbrille. Ein kolossal netter Typ, ein Schatzsucher aus La Mine. In den Bergen von Marokko gibt es Schätze aller Art, riesige Bergkristalle, Minerale, Gold und Silber. Die Franzosen haben bis in die 1960 Jahre professionellen Bergbau in Marokko betrieben, nun hacken Schatzsucher aus der ganzen Welt mit der Spitzhacke in den alten Minen herum. laMineEr zeigte uns die Schätze die er am Tage ausgegraben hatten, und wir waren schwer beeindruckt. Er schenkte uns einen kleinen Kristall, und ein Mineral. „Cardaux“, sagte er zu uns, und wir wurden zum ersten mal beschenkt. Sonst werden wir gewöhnlich an Check Pointen in West-Afrika nach „Cardaux“ gefragt, und das an fast jedem.

Die Film Stadt „Ain´t Benhadou“
aussichtvonobenaintbenhadou

Ain´t Benhadou

Dennoch erreichten wir unser Ziel, und das sieht auch

 

 

 

 

wirklich toll aus! Aint Benhadou

 

kulisse

Gladiator Galeere

Dort gibt es auch mehrere Filmstudios und man kann Kulissen von berühmten Filmen besichtigen wie zum Beispiel aus „Gladiator“ .

Die heiligen Quellen!
heiligeQuelle

Die heiligen Quellen

heiligefische

heilige Fische!

Die Stadt befindet sich auf 1400 Meter, und in der Nacht ist es entsprechend kalt. Wir sind froh, das es wieder Land Strom gibt, und unser Heizlüfter aus Deutschland muss wieder arbeiten. Eine Nacht standen wir an einem heiligen Fluss, der aus den Bergen austritt, und eine Oase speist. In der Oase sprudeln 5 weitere Quellen, und in allem leben Fische, die sind auch heilig! und dürfen nicht gegessen werden! Wir füllten unseren L 200 im heiligem Kühlwasser, denn sicher ist sicher, dachte ich mir.

 

In Quazazade standen wir auf einem schönen Campingplatz „La Palmerie“. Dort lebt dieser Pfau, und er kann schreien wie eine Hupe. Das ist er: Pfau

Ankunft in Fez´

Nun sind wir in Fez angekommen, und somit vor den Toren der EU. Es fällt uns schwer, uns von Afrika zu trennen, aber wir freuen uns auch auf Europa. Wir spüren, das die Tour zu Ende geht. Viele Grüße an euch alle, Astrid ichFez