Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, von Kirchhatten nach Frankreich

Notunterkunft in „Krichhatten“, oder „einfach mal die Kirche im Dorf lassen“

Wir haben uns dann doch eine Hotel in Kirchhatten genommen, und hatten Zeit, das Dorf Leben zu studieren. Einem Großstädter kommt selten Tee in Kännchen daher, und Mittagspause von 13-15 Uhr ist für einen Hamburger auch immer wieder eine Überraschung.  Der Regen blieb uns treu und machte am Sonntag lediglich eine Pause für einen kurzen Spaziergang. Mal nach dem nassen Wohnmobil schauen…

kirche

Die Kirche des Dorfes….
Mann lernt auf Reisen, die Dinge so zu nehmen wie sie sind, und das Beste daraus zu machen. Ich fühlte mich sehr weit weg von Afrika, und ich fragte mich, wie lange diese Reise wohl dauern würde.

Endlich on the Road! Mit dem Wohnmobil auf dem Weg nach Frankreich.

Nachdem die Monteure auch noch unsere Druckluft Feder geflickt hatten, konnte es endlich losgehen. Am späten Nachmittag durchquerten wir das regennasse Deutschland und landeten glücklich in Luxenbourg. Endlich on the road!

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Wir schliefen einige Stunden in unseren trockenen aber kalten Wohnkabine und erwachten am Morgen von lauten Laster Gebrumm. Ab 5 Uhr sind die Jungs dann wieder auf dem Bock, und wir dadurch notgedrungen auch.

Die erste Rast in Frankreich

Die erste Rast in Frankreich war dann auch recht interessant. Ich hatte ein Baguette erstanden, und als ich ausstieg lungerten ein paar Spatzen auf dem Parkplatz herum. “ Na ihr Süßen,“ sprach ich zu den Spatzen, “ habt ihr Bock auf Brot?“ Die Spatzen folgten mir sofort und warteten brav vor der Wohnkabine, bis ich ihnen das Baguette servierte. Ich war echt erstaunt, das die Spatzen so gut Deutsch verstehen. Der Rest der Franzosen tut sich da ja traditionell schwer.

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Der Regen bleibt ein ständiger Begleiter auf unserem Weg durch Frankreich. Wir ließen Paris links liegen und fuhren nach Dijon und Lyon. Lyon erreichten wir in der Nacht, und diese Stadt ist wunderschön. Lichtkünstler, Architekten und sonstige Kreative haben sich im Stadtbild ausgetobt. Leider war ich zu müde, um zu fotografieren. Auch mein mobiler Router will noch nicht, und so bin ich auf öffentliches w-lan angewiesen, um von der Reise zu berichten. Sobald es mir möglich ist, reiche ich schöne Bilder von der französischen Landschaft nach.Für heute hat sich auch die Sonne blicken lassen, und wir erreichten die 15 Grad C. Nun geht es weiter auf dem Weg nach Barcelona.