In St.Peter-Ording

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Tja, hätte ich nicht gewusst, das ich in St.Peter-Ording bin, hätte ich glatt gedacht, ich bin zurück an der Algave.

Was soll ich sagen, bis man das Wasser erreicht muss man sehr weit! laufen, oder radeln, oder fahren. Denn das Wasser ist an der Nordsee meist nicht da. Dafür gibt es aber wirklich Horizonte zu entdecken. Das war einmal der Slogan, „Schleswig-Holstein-das Land der Horizonte“. Es ist wirklich wahr, das Auge kann sich in den Horizonten verlieren, besonders wenn es durch Großtadtbauten gequält ist. Eine wundervolle Weite, in welcher sich auch die Seele entspannt.

An der Algave gibt es die Salzseen, hier gibt es Salzwiesen.
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Sie blühen in Lila, und werden einmal täglich geflutet.

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Das ist wunderschön mit anzusehen, wie das Meer sich über die Salzwiesen ergießt. Und es ist wunderschön, sich für ein solches Naturspektakel Zeit zu nehmen. Aber wirkliche Kunst braucht nun mal Zeit, große Opern werden ja auch nicht in 90 Minuten abgefrühstückt.

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Strand Schönheiten wachsen aller Orten, es macht Spaß, genau hinzuschauen.

Genauer hingeschaut haben wir dann mal in den Touristischen Teil von St.Peter-Ording, den Stadtteil „Bad“. Der sah genauso aus, wie jede x-beliebige Tourimeile, besteht aus Ferienwohnungen- und Apartments, Parkplätzen (gebührenpflichtig), Fress-Buden und Outdoor-Bekleidungsgeschäften. Hätte auch die Algave sein können. Das mit der Outdoor-Bekleidung ist an der Nordsee genau passend, denn es weht immer eine steife Briese. Also aus der Not eine Tugend machen, und ein Drachenfestival veranstalten.

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Das war wirklich schön anzusehen, und das hebt sich dann doch auch deutlich von der Algave ab.

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Für mich neu: Drachen auf dem Boden. Sieht aber klasse aus.

Wer Lust hat, sich ein bisschen etwas von dem ursprünglichen St.Peter anzuschauen, dem sei der Stadtteil „Dorf“ empfohlen. Dort gibt es auch den Südstrand, an dessen Rande die Salzwiesen zu finden sind.

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