Das Abenteuer beginnt, im Wohnmobil von Hamburg nach Afrika!

Der erste Tag, 31 Januar, Start in Hamburg

Ich habe mir ja eine Abenteuer Reise gewünscht, quer durch Europa, nach West-Afrika. Das der erste Tag aber gleich zum Abenteuer wird, damit hatte ich nicht gerechnet. Denn es ging wirklich toll los: unsere Nachbarn haben uns in Hamburg sehr liebevoll verabschiedet, der Untermieter ist gefunden, die Impfungen erhalten, der L 200 instand gesetzt und die Wohnkabine auch. Somit war unser Wohnmobil startklar.

guteReise

Sollte alles gut vorbereitet sein, dachte ich mir. Sicherheitshalber hatte der L 200 einen Satz neue Keilriemen erhalten.

Wer konnte schon ahnen, das der Satz uns bei Kilometer 150, auf der A 1 Richtung Bremen, kurz hinter Wildeshausen, um die Ohren fliegt.

Keilriemengerissen

Wir konnte gerade noch rechtzeitig auf einen winzigen Rastplatz  auffahren. Keine Toilette, kein Shop, dafür aber reichlich Regen, Kälte und Wind. Anruf bei der Versicherung: „Guten Tag, ich bin Kundin bei Ihnen und habe eine Autopanne. Wir benötigen den Pannen Service“. Durchgabe des Kennzeichens, dann auf plötzlich aufkommende Hektik auf seitens der Versicherungsmitarbeiterin. „Ich habe keine Daten von Ihnen, auch keinen Schutzbrief. Ob ich wohl mit der Außendienstmitarbeiterin  in Hamburg in Kontakt treten könnte? “
Na klar, die ist Freitag Nachmittags im Büro, genau wie der Monteur, der vor 150 Km die Keilriemen wechselte. Keiner DA!
Also ab zur Notrufsäule. Die nette Dame vom Pannendienst meine, dauert so eine Stunde, bis jemand kommt. Also erst mal die neue Kaffee Kanne einweihen.Kaffee

Nach 2 Stunden Wartezeit, freundliche Nachfrage beim Pannendienst, wie lang es denn noch so Dauert. „Noch ein Stündchen, es ist so viel los.“

Also, Abendessen kochen.Abendessen

 

 

 

 

 

Bekanntschaft mit dem Pannendienst des ADAC, das Wohnmobil wird abgeschleppt

Als auch das erledigt war, kam endlich der Abschlepper.“Tja, da kann ich Sie nur zu unserer Werkstatt schleppen, und dann bestellen wir neue Keilriemen.  Vor Montag wird das nix,“ meinte der gute Mann. Also ab mit dem kleinen

Laster auf den Großen. Abschlepper

Nun standen wir also auf dem Parkplatz eines LKW Reparatur Dienstes, irgendwo im Nirgendwo, und es schüttete weiter aus Eimern. Die ganze Nacht, den ganzen Tag und dann hat unser Dachfenster aufgegeben. Erst tropfte es an einer Stelle, dann an der nächsten und dann……………

Ist das Dachfenster im Wohnmobil undicht

undichtesDach…..überall.

Nach einer mittelschweren Panik Attacke meinerseits kam mir die rettende Idee. Eine Plane übers Dach. Die hatten die Leute von der LKW Werkstatt glücklicherweise da, wenn auch total verdreckt und mit eine großen Loch. Aber gegen das Wasser im Wohnmobil hat sie super geholfen. Lieder ist im Moment es zu nass, um das Womo mit Plane zu fotografieren. Nun ist auch noch die Heizung ausgefallen….also, Abenteuer satt, wenn auch ganz anders als  gewünscht.