Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach West Afrika, durch den Senegal nach Gambia

Durch den Senegal

Heute melde ich mich aus Gambia, mit echten Tropischen Grüßen!willkommenindentropen

Wir haben es hier am Mittag 42 Grad warm und wohnen mitten in einem Paradies Garten.
Doch der Reihe nach. Nachdem wir erfolgreich im Senegal eingereist waren, begaben wir uns auf eine von den Grenzbeamten vorgeschriebene Route. Diese führte uns leider nicht nach Dakar, sondern kreuz und quer durch das Land an die Gambianische Grenze.

St. Louis, Senegal

Als erstes machten wir eine kleine Pause in St.Louis, welches ehemals von den Franzosen aufgebaut wurde und heute von einen riesigen Fischmarkt lebt.senegalst.louis Der Fisch wird aus dem Wasser gezogen, von den Frauen erwartet, ausgenommen oder auf Eis gelegt und von dort aus weiter verarbeitet. Dies alles geschieht in einem für Afrika typischen Gewühl und Gedränge, Plastik Müll überfüllt den Strand, die Straßen, wo Mensch, da Plastik Müll. Ich sah 2 Jungen, welche sich aus Plastik Müll ein Floss gebaut hatten, und ich glaube, hier wird alles weiterverarbeitet. stadtderfischer So schaut ein Teil der stolzen Fischer Flotte von St. Louis aus. Die Boote sind alle sehr schön angemalt, in traditionellen Farben und Mustern. Nach einer kurzen Rast auf dem Campingplatz, machten wir uns an die vorgegebene Route. Sie führte uns durch viele kleine Dörfer strohhüttendorf

und durch große Städte senegalmarkt. Hier sind wir mal wieder mitten auf einem Marktplatz gelandet, der durch einen Kreisverkehr dekoriert wird. In diesem spielte sich ein unvorstellbarer Stau ab, mit Mopeds, welche als Taxi dienen und gerne von 3 Leuten gefahren werden, von Autos, Autowracks, Esel Karren und Menschen. Ein beherzter Polizist regelte die Sache indem er einige LKW Fahrer an schrie, welche gnädig einen halben Meter weiter fuhren.

Der Bobab Tree, Wahrzeichen Sengals

Und dann sah ich sie endlich, die Bäume, die aussehen als hätten sie lange im Wasser gelegen und welche nur 5 Blätter an jedem Ast haben. senegalbäumeI+M

Somit gehen ganz besondere Grüße an alle „Irmchen und Maria“ Freunde.

Wir versuchten einen sichern Platz zum Übernachten zu finden, und das gestaltete sich alles andere als einfach. Sobald man mit einem europäischen Auto anhält und seinen weißen Hintern hinaus schwingt, wird man sofort von Kindern umringt. Ja, auch spätabends, wenn es schon stockdunkel ist.vonkindernumringt Wir hielten vor einem großen Gebäude, wo im Handumdrehen ca. 15 Kinder sich um uns versammelten. Das ist schon irgendwie unheimlich. Noch unheimlicher finde ich, das die Kinder uns immer „TUBAB“ hinterherschreien, welches grob übersetzt „Europäer“ heißt. Sie fragen  sofort nach Geschenken, nach Bonbon oder Chewingum, nach Stiften und nach Essen, einfach nach allem. Mich stört das sehr, nur als wandelnder Geldsack wahrgenommen und angesprochen zu werden.
Es wurde immer heißer und heißer! Das Auto Thermometer zeigt inzwischen 50 Grand an, und wir  beschlossen unter einem Mangobaum Rast zu machen.mangobaum so ein Mangobaum ist ein perfekter Schattenspender, und er wird riesengroß. Nur eine Kuh stand unter dem Baum, kuhmager
und wir wähnten uns sicher. Doch hier sind alle immer hungrig, Mensch und Tier. Nach 5 Minuten hatten sich erneut die Kinder des nächsten Dorfes um uns versammelt. Es schaut immer so aus, als wäre weit und breit kein Mensch, doch hinter jedem Busch verbirgt sich einer.
Wir passierten viele Straßenrand Märkte, straßenrandmarkt und im Senegal gibt es tolle Tontöpfe und Flecht Körbe. Ein Glück, das unsere Wohn Kiste so klein ist, so müssen unsere Andenken auch klein ausfallen.

Pisten Auswahl

Spätestens seit der Sahara muss der L 200  zeigen  was er kann. Er kann!!! Die übelsten Pisten und die größten Felsbrocken meistert er mit links. Selbst Bergauf und ab ist für ihn kein Problem. Hier eine kleine Pisten Auswahl:
wegel2002     wegel200

Endlich Gambia erreicht

Endlich erreichten wir die Gambianische Grenze und was soll ich euch sagen: Die Grenze war gesperrt. Politische Streitigkeiten zwischen Senegal und Gambia. Ich war empört. Nun war ich so weit gekommen, nun wollte ich auch rein. Und mit guten Willen und viel hin und her erreichten wir endlich das Ziel der Fischers (Storchenpaar auf dem Bauernhaus von Irmchen und Maria): The Gambia. Wir fuhren bis zu den Stellplatz eines Freundes, und da sind wir nun, im Tropenparadies.

küchecampingpl. „Ist ja wie im Zoo hier“, meinte mein Sohn, und wo er  recht hat, da hat er recht. Hier ein paar unserer Mitbewohner:zooaffen zooküken  zooleguan

Nun ist es an der Zeit ein paar Tage stehen zu bleiben, und etwas auszuruhen. Bei der Hitze kann man sowieso nicht viel machen, außer den Stuhl dem Schatten hinterher zu rücken, und viel Wasser zu trinken. Die Strände sind ab Mittag zu heiß, auch wenn sie wunderschön sind und mit Palmen umstanden. Einen Besuch statte ich der Hauptstadt Banjul ab, welche einen tollen Markt hat. Ein tolles Stadttor haben sie auch, aber man darf nicht durchgehen…..gategambia
Es gäbe noch so viel zu berichten, aber die Internet Verbindung ist schwierig zu bekommen und zu halten! Nächste Woche geht es weiter nach Guinea Bissau, und ich melde mich, sobald es wifi gibt. Viele Grüße, Astrid und Familie