Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach West Afrika, durch den Senegal nach Gambia

Durch den Senegal

Heute melde ich mich aus Gambia, mit echten Tropischen Grüßen!willkommenindentropen

Wir haben es hier am Mittag 42 Grad warm und wohnen mitten in einem Paradies Garten.
Doch der Reihe nach. Nachdem wir erfolgreich im Senegal eingereist waren, begaben wir uns auf eine von den Grenzbeamten vorgeschriebene Route. Diese führte uns leider nicht nach Dakar, sondern kreuz und quer durch das Land an die Gambianische Grenze.

St. Louis, Senegal

Als erstes machten wir eine kleine Pause in St.Louis, welches ehemals von den Franzosen aufgebaut wurde und heute von einen riesigen Fischmarkt lebt.senegalst.louis Der Fisch wird aus dem Wasser gezogen, von den Frauen erwartet, ausgenommen oder auf Eis gelegt und von dort aus weiter verarbeitet. Dies alles geschieht in einem für Afrika typischen Gewühl und Gedränge, Plastik Müll überfüllt den Strand, die Straßen, wo Mensch, da Plastik Müll. Ich sah 2 Jungen, welche sich aus Plastik Müll ein Floss gebaut hatten, und ich glaube, hier wird alles weiterverarbeitet. stadtderfischer So schaut ein Teil der stolzen Fischer Flotte von St. Louis aus. Die Boote sind alle sehr schön angemalt, in traditionellen Farben und Mustern. Nach einer kurzen Rast auf dem Campingplatz, machten wir uns an die vorgegebene Route. Sie führte uns durch viele kleine Dörfer strohhüttendorf

und durch große (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach West Afrika, durch Marokko und Mauretanien nach Senegal

H

Die letzte Station in Marokko
eute melde ich mich aus dem Senegal, nachdem wir erfolgreich zwei Grenzen überquert haben. Das mit dem Grenzen überqueren ist für Europäer eine ungewohnte Disziplin, doch dazu später mehr.
Wir fuhren von Laayoune aus los, Richtung Dakhla, der letzten großen Stadt in der Wüste Marokkos.
wüstenbewohnermarokko Rechter Hand sieht man immer wieder Behausungen von Fischern, die meist aus nichts anderem Bestehen als Pappe und Plastik Plane. Viele dieser Hütten werden aber auch von Soldaten bewohnt, denn es gibt einen Menge Militär in der Wüste. Die Landschaft verändert sich immer wieder, mal grau, mal braun, mal sehr steinig, dann wieder sandig. Und immer unendlich weit. Die Straße geht meist schnur geradeaus, so etwa: immergeradeaus

Und ob ihr es glaubt oder nicht, die Hamburger Regenwolken folgen uns weiterhin.

hamburgerregenwolkenüberwüste

Tödliche Wüste

Es hat viel geregnet in der Wüste und der Sand ist sehr tief. Da muss man gut aufpassen das man nicht steckenbleibt. Die Autobahn ist passe, es gibt nur noch die Nationalstraße, und die ist doch eher eine Buckelpiste mit Schlaglöchern von unterschiedlicher Größe und Qualität. Das die Wüste immer noch überaus tödlich ist, bemerken wir bei unseren Pausen. Immer wieder sehen wir Knochen und Gerippe an den Straßenrändern. tödlichewüste

Und blühende Wüste

Durch den vielen Regen gibt (mehr …)

mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, ein Bericht aus der Sahara

Die Schönheit der Sahara

Heute melde ich mich aus den Tiefen der Sahara. Seit 2 Tagen haben wir endlich die Sonne erreicht. Wüstesonnenfleck

 

womowüstehimmelSo schaut sie aus, die erste Begegnung mit dem Abendhimmel in der Wüste. Auch der Nachthimmel ist genau so schön, wie alle sagen. Er ist sternenklar und riesengroß. Wunderbar weit, eine Entspannung für das gestresste Großstadt-Auge. Von Tiznit fuhren wir weiter Richtung Layoun.

L200wüste

Der L 200 mit Tischer Aufsetzkabine in der Wüste

In der Sahara gibt es nicht viel zu sehen, vor allem weite und öde Landschaften. Da freut man sich über Abwechslung: WüsteKamel

Fährverbindung Gran Canaria-Layoune

Schiffswrakwüste  Dies ist das Schiffswrack einer Fähre, die einst zwischen Gran Canaria und Layoun verkehrte. Die Strecke soll nun wieder aufgenommen werden, und die Menschen hoffen auf Touristen und etwas bessere Geschäfte.

Camping in der Wüste, die Villa Bens in

400 km in Deutschland sind ein Klacks, hier in der Wüste werden sie quälend lang. So war ich überaus erfreut, als sich kurz vor Tafaya ein Campingplatz zeigte. Die Villa Bens. Geführt wird sie von einem Ehepaar, welche ein kleines Kunstwerk mitten in der Wüste geschaffen haben.

CampingTafaya  Campingtafaya2

Der Strom wird abends mit dem Generator hergestellt, und erinnert einen daran, das Strom aus der Steckdose ein echter Luxus ist. Ab (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, der L 200 lernt schwimmen

Das Wohnmobil auf der Fähre nach Ceuta, oder der L 200 lernt schwimme
n

Hallo ihr Lieben, heute melde ich mich aus Triznit, Marokko! Wir haben es endlich geschafft, Europa zu verlassen. Wir nahmen, mitsamt dem Auto und der Wohnkabine, die Fähre nach Ceuta. autoschwimmt

Dort ist man bereits auf Afrikanischen Boden, aber Ceuta gehört den Spaniern. Warum ein Europäisches Land 2016 nach auf einem anderen Kontinenten besetze Gebiete hat, ist mir ein Rätsel. Wir landeten bei recht guten Wetter, nächtigten in einem Hotel, um uns für den Grenzübertritt zu stärken. Am nächsten Morgen empfingen uns dicke Regenwolken. Es ist, als würde der Regen uns verfolgen. Als brachen wir zügig auf.

Die Grenze zwischen Europa und Afrika, Ceuta, ein Stück Spanien in Afrika

Der Grenzverkehr in Ceuta ist kaum zu beschreiben. Die Menschen schleppen Säckeweise Waren von hüben nach drüben, sie transportieren Sie auf dem Rücken, auf Rollstühlen, auf klapprigen Rädern. Die Leute springen und klettern über die Zäune, kaum das die Zöllner nicht hinsehen. Wir bekamen gegen eine kleine Spende an Mohamed, die Papiere für den Grenzübertritt vorbereitet, und konnten ohne Probleme passieren.
Als erstes wollte ich gerne nach Fes, einer Stadt in den Bergen. So machten wir uns auf den kurvenreichen Weg, und bekamen einen (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, von Lissabon nach San Josè, der Sonne wegen!

Lissabon, ehemaliges Expo Gelände

lissabonnass

Ich hatte es im letzten Beitrag schon angedeutet, in Lissabon ist es nass. Sehr nass! Dauerregen sozusagen. Also, was macht man an Regentagen? Ab ins Museum. In diesem Fall beherbergt Lissabon glücklicherweise das 2. größte Meeres Museum der Welt. Also versprach ich meinem Kind für den Tag Biologie und Kunst Unterricht. Als erstes musste man sein Lieblings Meerestier im Ozeaneum bestimmen, um es dann aus dem Gedächtnis nachzumalen.

Ozeaneum, Lissabon, Portugal

Das war gar nicht so leicht, denn es gibt jede Menge faszinierende Lebewesen zu sehen.

lissabonozeaneumzum Beispiel diesen Seedrachen..

Der faszinierende Mondfisch

ozeaneummondfischund  dann natürlich den überaus faszinierenden Mondfisch..

….den wir zu unserem Lieblings Fisch erkoren haben. So ein Mondfisch kann bis zu 3 Meter groß werden und wiegt dann rund 2 Tonnen. Fast so viel wie unser kleiner Laster. In englisch heißt der Fisch „Sun-fisch“ und das fand ich dann doch verwirrend. Wieso? Also, der Mondfisch ist sehr platt, wie ein Pfannkuchen, und wenn er sich wärmen will, dann legt er sich auf die platte Seite. Er treibt in der Nähe der Wasseroberfläche. Sieht bestimmt toll aus….aber im Ozeaneum ist es warm, und der Fisch schwimmt senkrecht.

Zurück in die Sonne, nach San Jose´, Spanien
Es regnete fröhlich weiter, und unsere Dachluke gab erneut auf, (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, durch Spanien nach Lissabon

Mit dem Wohnmobil durch Spanien

Weiter ginge es, durch Spanien Richtung Sevilla. Der Begriff „blühende Landschaften“ bekommt hier ein schönes, neues Gesicht.blühendeLandschaften

Die Berge wollten kein Ende nehmen, und manches Mal krochen wir mit 60 Sachen die Berge hoch. So eine Wohn Kiste wiegt doch ganz schön schwer, auch wenn der L 200 gut motorisiert ist. Doch wie üblich wird Mühe belohnt, in diesem Fall mit echtem Schnee. schneebergespanien

Den gibt’s ja heute kaum noch zu sehen, die meisten Ski Gebiete werden wohl demnächst in Badelandschaften umgewandelt.

Angekommen in Lissabon, Portugal

Und weil es gerade so gut lief, schafften wir es an diesem Tag bis nach Portugal. Und am darauffolgenden bis nach Lissabon. Ihr wisst ja, in diese Stadt habe ich mich verliebt. Die Aussicht ist wie immer toll…

lissabonausblick    museumfrau

das Wetter wie üblich bescheiden….und so überstand unsere geflickte Dachluke die erste Regennacht. In Lissabon werden wir einige Tage verweilen, und weil wir ja ein „Bi-mobile“ besitzen, haben wir es dann heute mal kurzerhand getrennt. Das sieht dann so aus:

Das „Bi-Mobile“, Pick up und Wohnkabine getrennt

womogetrennt

Das macht viel Spaß, ohne den dicken Anhänger durch Lissabon zu brausen, und man bekommt Sachen zu sehen, die für mich total neu waren. Ich wusste gar nicht, das Lissabon auch einen Strand hat…
(mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, ein Reisebericht aus den Bergen Spaniens

Auf dem Weg nach Barcelona

schildbarcelonaEndlich in Spanien angekommen, machten wir uns auf den Weg nach Barcelona. Die Nacht hatte uns einen furchtbaren Sturm beschert, und wir mussten mitten in der Nacht unser Aufstelldach einziehen. Die Heizung will immer noch nicht, und die Nächte sind eisig. Wir pennen mit Klamotten an, ganz wie früher auf der Klassen Reise.

Für jede Stunde Sonnenschein und Wärme bin ich dankbar. Unsere Tischer Wohnkabine ist im Moment eher eine rollende Tiefkühltruhe. Ich habe schon daran gedacht, Kühltransporte anzubieten. Ist ja reichlich Platz da hinten 🙂

Mit dem Wohnmobil auf dem Weg nach Valencia, Spanien-Mondlandschaften und Monokulturen

hässlichelandschaft

Wir durchquerten eine sehr öde, karge, ja hässliche Landschaft, auf unserem Weg in den Spanischen Süden. Das ganze erinnerte an eine Mondlandschaft, und wurde jäh unterbrochen durch große Felder mit Monokulturen von Orangen- und Zitronenbäumen. monokulturenZufälligerweise gehören Orangen und Zitronen zu meinen Lieblings Früchten, sowie die dazugehörigen Bäume von mir sehr geschätzt werden. Doch als ich sah, wie Wasser Intensiv diese Landwirtschaft ist, und wie wenig diese Bäume in die karge Landschaft passen, verging mir der Appetit auf meine Frühstücks-Orange.

Nach einer weiteren eiskalten Nacht war ich bedient und verordnete eine Zwangspause auf einem Campingplatz, mit Land Strom Versorgung. Einen Heizlüfter hatte ich am Montag noch in (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, durch Frankreich und Spanien

Regen in Frankreich, Misteln in Dijon

MistelbäumeWir fuhren mit unserem L200 und der kalten Tischer Wohnkabine durch aus dem verregneten Frankreich mit Mistel bepackten Bäumen. Sie sind überall zwischen Dijon und Lyon zu finden. Da die Pappeln sich nur im Winter nackt machen, kann man die Misteln nun überdeutlich sehen. Es sieht aus, als hätten sich riesige Bälle in den Bäumen verfangen. Sehr schön…
Ich habe mir ein Navigationssoftware für mein Handy heruntergeladen, und diese führt uns nun durch Frankreich. Ich hatte das Navi gebeten, uns ohne Autobahn zu führen, um den alten Maut-Gangstern ein Schnippchen zu schlagen. Der Navi nimmt seine Aufgabe sehr ernst und führte uns mitten auf ein Lavendel Feld…

Richtung Südfrankreich, ganz ohne Mautgebühr

lavendelfeld

Ich dachte an einen Witz des Navi-Software-Herstellers, doch der Weg stellte sich als korrekt heraus. Schönen Tannenbäume und zugehörige Zapfen gab es auch zu bestaunen:

Tannenzapfenbig

Langsam bekomme ich das Gefühl, wir kommen Richtung Süden voran. Da wir zügig dem Regen entkommen wollten, schliefen wir auch in dieser Nacht in unserm Wohnmobil auf einer Autobahn Raststätte. Diese haben Duschen, und die wollte ich nun auch unbedingt benutzen. Klappte ganz gut, nur das der Fön nicht in die  Steckdose der Raststätte passte. Ich dachte kurz nach, und dann kam mir auch gleich eine gute (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, von Kirchhatten nach Frankreich

Notunterkunft in „Krichhatten“, oder „einfach mal die Kirche im Dorf lassen“

Wir haben uns dann doch eine Hotel in Kirchhatten genommen, und hatten Zeit, das Dorf Leben zu studieren. Einem Großstädter kommt selten Tee in Kännchen daher, und Mittagspause von 13-15 Uhr ist für einen Hamburger auch immer wieder eine Überraschung.  Der Regen blieb uns treu und machte am Sonntag lediglich eine Pause für einen kurzen Spaziergang. Mal nach dem nassen Wohnmobil schauen…

kirche

Die Kirche des Dorfes….
Mann lernt auf Reisen, die Dinge so zu nehmen wie sie sind, und das Beste daraus zu machen. Ich fühlte mich sehr weit weg von Afrika, und ich fragte mich, wie lange diese Reise wohl dauern würde.

Endlich on the Road! Mit dem Wohnmobil auf dem Weg nach Frankreich.

Nachdem die Monteure auch noch unsere Druckluft Feder geflickt hatten, konnte es endlich losgehen. Am späten Nachmittag durchquerten wir das regennasse Deutschland und landeten glücklich in Luxenbourg. Endlich on the road!

durchdienachr

Wir schliefen einige Stunden in unseren trockenen aber kalten Wohnkabine und erwachten am Morgen von lauten Laster Gebrumm. Ab 5 Uhr sind die Jungs dann wieder auf dem Bock, und wir dadurch notgedrungen auch.

Die erste Rast in Frankreich

Die erste Rast in Frankreich war dann auch recht interessant. Ich hatte ein (mehr …)

Das Abenteuer beginnt, im Wohnmobil von Hamburg nach Afrika!

Der erste Tag, 31 Januar, Start in Hamburg

Ich habe mir ja eine Abenteuer Reise gewünscht, quer durch Europa, nach West-Afrika. Das der erste Tag aber gleich zum Abenteuer wird, damit hatte ich nicht gerechnet. Denn es ging wirklich toll los: unsere Nachbarn haben uns in Hamburg sehr liebevoll verabschiedet, der Untermieter ist gefunden, die Impfungen erhalten, der L 200 instand gesetzt und die Wohnkabine auch. Somit war unser Wohnmobil startklar.

guteReise

Sollte alles gut vorbereitet sein, dachte ich mir. Sicherheitshalber hatte der L 200 einen Satz neue Keilriemen erhalten.

Wer konnte schon ahnen, das der Satz uns bei Kilometer 150, auf der A 1 Richtung Bremen, kurz hinter Wildeshausen, um die Ohren fliegt.

Keilriemengerissen

Wir konnte gerade noch rechtzeitig auf einen winzigen Rastplatz  auffahren. Keine Toilette, kein Shop, dafür aber reichlich Regen, Kälte und Wind. Anruf bei der Versicherung: „Guten Tag, ich bin Kundin bei Ihnen und habe eine Autopanne. Wir benötigen den Pannen Service“. Durchgabe des Kennzeichens, dann auf plötzlich aufkommende Hektik auf seitens der Versicherungsmitarbeiterin. „Ich habe keine Daten von Ihnen, auch keinen Schutzbrief. Ob ich wohl mit der Außendienstmitarbeiterin  in Hamburg in Kontakt treten könnte? “
Na klar, die ist Freitag Nachmittags im Büro, genau wie der Monteur, der vor 150 Km die Keilriemen wechselte. Keiner DA!
Also ab zur Notrufsäule. Die nette (mehr …)

« Older Entries Recent Entries »