Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, wieder zu Hause!

„Wir haben es geschafft! Wir sind wieder zu Hause in Hamburg angekommen!
angekmmen

Und wir haben die Sonne von Almeria und Cartagena mitgebracht, wie versprochen.

Am Freitag verließen wir Alicante, und machten uns auf nach Barcelona. Und was geschah auf dem Weg? Es regnete!
spanienregen

Die Spanier können leider keine Architektur, die Küsten sind alle furchtbar zugebaut. Die Siedlungshäuschen gleich und uniform.
Die Franzosen könne ja Architektur, nur leider bekamen wir auch davon nichts zu sehen, denn es regnete! Dazu 5 Grad Käte. heimwärtsNix für unsere Sommer Kiste. Also zogen wir durch und landeten am Sonntag in Hamburg, bei strahlendem Sonnenschein! Mensch und Maschine heil nach Hause gebracht! Juhuu!
Nun gilt es, sich wieder in Deutschland einzuleben, und den Alltag wieder aufzunehmen. Diese Reise hat uns alle verändert, und wir werden feststellen, wie!
Ich werde einen spannenden und unterhaltsamen Foto Vortrag erarbeiten, und ihn gerne bei euch vorführen. Ich habe ca. 1200 Bilder gemacht, und es wird einen Moment dauern, alles zu sichten. Möglich sind auch Vorträge zu bestimmten Themen wie Tiere, Kinder, Natur, Politik. Ich habe viele Exponate mitgebracht wie Steine, Pflanzen, Sahara Sand um alle Vorträge sinnlich zu unterstützen, ganz so, wie ihr es aus meiner Arbeit mit „Irmchen und Maria“ kennt.
Ich freue mich auf eure Anfragen (mehr …)

Mit dem Wohmobil von Hamburg nach Afrika, in Spanien, Alicante

Der spanische Frühling

Nachdem wir unser Kompressor Problem gelöst hatten, konnten wir uns weiter auf den Weg nach Norden machen. Wir verließen die Gegend von Cartagena schweren Herzens, denn weiter nördlich war schlechtes Wetter angesagt. Überall sehe ich den Spanischen Frühling!spanischer Frühling

Schneefall in ganz Deutschland

Wir kamen ungefähr 100 km weit, als uns die Nachricht erreichte, in Deutschland schneit es! Ich konnte es nicht glauben. Die Sonne schien, und auf der rechten Seite gab es ein großes Campingplatz Schild. „Sieht aus wie Disney Land“, sagte ich, „lass mal angucken.“ badespaß

Die Anlage stellte sich als Camping Platz Club heraus, mit Bungalows und „Mega Bade Spaß Einrichtung“. Wir mieteten ein Bungalow, und studierten ausgiebig die Europa Wetterkarten. Da unsere Heizung nicht will, und wir auf einen Heizlüfter und Landstrom angewiesen sind, war an eine Weiterfahrt in den Winter nicht zu denken. Ich beschloss, noch einige Tage im Frühling zu bleiben.

Ein Ausflug nach „Elche“
In der Nähe gibt es eine Stadt namens „Elche“, und ich hatte gelesen, es gibt eine alte Burg dort. Ich habe eine Schwäche für alte Steine, also verordnete ich einen Ausflug in die Stadt.
Die Stadt Elche erinnerte uns an die Oasen, die wir in Marokko gesehen hatten. Überall gibt es Palmen und Kakteen oase.. und (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, es lebe die europäische Pressefreiheit!

 

frühlingandalusien

Der Fotoapparat hängt seit dem Eintritt in Spanien am Nagel. Wir versuchen eine Pause zu machen, und die Eindrücke der letzten 2 Monate zu verarbeiten. Wir stehen wieder unter Kultur-Schock, und müssen uns erst mal wieder eingewöhnen. Es gibt vieles Nachzutragen aus den vergangenen Wochen, denn es gibt Dinge, die ich nicht in Afrika veröffentlichen wollte. Viele Staaten haben Regime, die nicht auf Kritik stehen. Es lebe die europäische Pressefreiheit! Viva!

Ein paar Worte über Korruption
Als erstes möchte ich einige Worte über die Korruption verlieren. Es begann schon in Marokko, wo wir das erste mal von einem Checkpoint nach „Cardaux“ gefragt wurden. Ich verstehe traditionell schlecht französisch, und es dauerte einige Zeit, bis ich kapierte, die wollten Geld. Cardaux heißt wörtlich übersetzt „Geschenk“, am willkommensten sind stets Geld Geschenke. Die Checkpoints gibt es ständig, man muss seine Papiere vorzeigen, erklären wo man her kommt und wo man hin will, und so weiter und so fort. Am Ende kommt die Frage nach dem „Cardaux“. Kommt man dem nicht nach, finden die Polizei Beamten schon etwas, wofür sie einem ein Bußgeld aufbrummen können. Was in Marokko begann, setzte sich über Mauretanien, Senegal, Gambia und Guinea Bissau fort. Die Checkpoints sind nicht nur von der Polizei, sie (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, zurück nach Europa.

Auf der Fähre nach Europa

Bye bye, Afrika. byebyeafrika

Wir stehen nun schon ein paar Tage wieder in der Nähe von Cartagena, Spanien. Ein defekter Kompressor hat uns aus dem Rennen geworfen. Der Kompressor bedient die Hub Feder des L 200, und hebt die Last der Hinterachse auf. Der Kompressor war von Anfang an nicht der Beste, wurde aber immer wieder geflickt, zuletzt in Marokko. Doch nun hat er den Geist völlig aufgegeben.

Ein neuer Kompressor in Spanien, oder „maniana, maniana“

transformatorkaputt Wir suchten ganz Almeria nach einem neuen Kompressor ab, ohne Erfolg. Also beschlossen wir, vorsichtig weiter Richtung Valencia zu fahren, um dort weiter zu suchen. Doch alles was wir zu hören bekamen war: so einen Kompressor gibt es nicht in Spanien, kommen Sie mal morgen wieder, da ist der Chef da! „Maniana, maniana“, wurde zu unserm neuen Lieblingswort.

Wir landeten wieder auf dem Campingplatz „los Delfines“ und waren überrascht, den Campingplatz fast leer anzutreffen! Beim ersten mal war er fast ausgebucht. Sehr nette Senioren leben dort, international zusammen gewürfelt, aus Deutschen, Holländern, Briten, Finnen, Spaniern. Alles Winter Flüchtlinge die im März und April wieder Richtung Heimat ziehen. Manche bleiben für immer, leben in einem Haus auf Rädern, genießen die milden Temperaturen und den wenigen Regen. Die (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, quer durch das Atlas Gebirge

Auf dem Weg nach Ain´t Benhadou

Von nun an folgte eine Oasen Stadt der anderen. So schön wie die erste, war jedoch keine. Unser Ziel hieß Aint Benhadou, eine alte Lehm Stadt, die als Filmkulisse dient. Doch zuvor hatten wir ein grandioses Bergpanorama, dekoriert von kleinen Wirbelstürmen. tornado

Bis wir mal wieder eine Schotter Piste erwischten, und unser Reifen links hinten den Geist aufgab.

platten

Der Schatz-Sucher von La Mine

Mein Partner, begann mit der Reparatur, ich kochte ein Not Mittagessen und mein Sohn erledigte die Hausaufgaben, als ein Mann anhielt. Er holte einen Wagenheber hervor, und begann zu helfen. Er fuhr ein Auto Marke „Night Rider Vollschrott“, ohne Nummernschilder. Dafür trug er Lederjacke und Sonnenbrille. Ein kolossal netter Typ, ein Schatzsucher aus La Mine. In den Bergen von Marokko gibt es Schätze aller Art, riesige Bergkristalle, Minerale, Gold und Silber. Die Franzosen haben bis in die 1960 Jahre professionellen Bergbau in Marokko betrieben, nun hacken Schatzsucher aus der ganzen Welt mit der Spitzhacke in den alten Minen herum. laMineEr zeigte uns die Schätze die er am Tage ausgegraben hatten, und wir waren schwer beeindruckt. Er schenkte uns einen kleinen Kristall, und ein Mineral. „Cardaux“, sagte er zu uns, und wir wurden zum ersten mal beschenkt. Sonst (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, ein Bericht aus dem Herzen einer Oase, in Marokko

Die Zauber Zelte der Beduinen

Der kühle Wind des Meeres blies uns in Maokko Richtung Osten, doch bevor wir abbiegen konnten, nächtigten wir nochmal am Meer, in Tantan Plage. Dort haben sie auf dem Campingplatz Equinox ein Beduinen Zelt aufgestellt, in welchem man abhängen, essen oder Tee trinken kann, je nach dem. Ich habe schon vieler solcher Zelte von außen gesehen, aber innen ist es schöner und geräumiger, als man es sich vorstellt. Deshalb erinnerte es meinen Sohn auch an die Zauber Zelte von Harry Potter, die von außen klein erscheinen und innen eine 3 Raum Wohnung beherbergen. ichimzelt   beduinenenzelt Natürlich wollte ich dann auch richtig Marokkanisch in dem Zelt speisen, denn wir sind hier schließlich bei der Toleranz-Manufaktur. Eigentlich recht einfach, denn überall in Marokko wird Tajine (auf dem Bild das Gebilde aus Ton) angeboten, so eine Art Römertopf mit Fleisch und Gemüse. Diesmal gab es Tajine Dromedar, und es hat geschmeckt. Die Dromedar Herden, welche wir sehen, sind heute nicht mehr Lasten Tier, sondern Fleischlieferant. Danach gab es Tee, welcher sehr lecker und sehr süß ist. Die Marokkaner trinken den Tee zu jeder Gelegenheit, den ganzen Tag lang. So kommt es, viele Marokkaner an Diabetes leiden.

Hinein ins Atlas Gebirge

Dann bogen wir (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, Western Sahara, Mauretanien, Marokko: eine Welt aus Sand und Stein

Reisfelder in der Wüste

reisfelder Nach einem weiteren nerven zerreibenden Grenzübertritt Senegal/Mauretanien, erwarteten uns Reisfelder. Mitten in der Wüste Sahara, sozusagen. Ermöglicht wird die grüne Pracht durch ein ausgeklügeltes Wasser-Kanal System, gespeist von einem Fluss. Wir wollten auch dieses Mal zügig durch Mauretanien reisen. Die Grenze verdirbt einem die Neugierde auf das Land. Von Einheimischen werden wir oft freundlich begrüßt, ganz so, als wollen sie den Ärger an der Grenze wettmachen.

Achtung: Kamele!

In Marokko wird überall vor herumlaufenden Kamelen gewarnt, kamelschildaber die meisten Kamele haben wir in Mauretanien getroffen. Die hatten während unsere Abwesenheit einen Haufen Babys bekommen.

kamelundkind

Wir nächtigten in Noadibou, dann ging es wieder über die Grenze nach Marokko, 3 km Niemandsland, nur Felsen und Sandlöcher, und inmitten der Autowracks, immer noch die nackte Frau.

Eine Liebeserklärung an die Wüste
Ich war sehr dankbar, als wir endlich offene Wüste erreichten, die Western Sahara.
weitefürdieseele Was mich selbst überrascht: ich mag die Wüste. Das Auge freut sich über die Weite, die Ohren über die Stille, die Nase über wenig Gestank, die Haut über die Sonnenstrahlen, die Seele über die Schönheit des Himmels bei Tag und Nacht.
Wir fuhren bis Dakhla, dort trafen wir unsere Freunde von www.planet-explorer.ch. Eine paar weitere Sahara Reisende, denen wir gute Tipps und einen tollen Haarschnitt (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, die Zebrabar in St. Louis

Die Zebarbar in St. Louis, Senegal

zebrabar In St. Louis haben wir einen ganz wunderbaren Campingplatz gefunden, die Zebrabar. Sie ist in einem Naturschutzgebiet gelegen, direkt am Wasser. Unter schweizerischer Leitung bietet sie alles, was das europäische Urlauber Herz begehrt: saubere Sanitäranlagen, gekühlte Cola, warmen Kaffee und frisch gekochtes Abendessen. Das Naturschutzgebiet wird von großen, roten Affen, Seevögeln und unzähligen Krabben und Krebsen bewohnt. krabbenparade Das sind die kleinen schwarzen Gesellen, die ihr hier am Strand spazieren seht.

Endlich einmal Zeit zum chillen und abhängen…..zebralieblingsplatz Von diesem Lieblingsplatz aus konnte ich den vielen Vögeln zuschauen, große Erdnussfresser mit gebogenen roten Schnäbeln, schwarz-grün schillernde Vögel mit Blutroten Augen, oder kleine Webervögel. Leider alles sehr kamerascheue Gesellen, nur ein Webervogel Nest habe ich für euch..webwevöglenester .

Auf dem Campingplatz wachsen auch die seltsamen Senegal Bäume, welche ganz kahl sind. Zu meiner Überraschung blühen sie, und das auch noch sehr hübsch : senegalbaumblüte

In der Landessprache heißen sie Bobab-Tree, und ihre Früchte schmecken ein bisschen wie Frucht-Bonsche.

Zeit für Kunst
Auch schöne Farben gibt es überall zu sehen, und kunstvolle Gemälde. senegalkunst1  Falls ihr mal nicht wisst, was ihr mit eurer alten Muschelsammlung anstellen sollt, kommt hier eine tolle Idee..

senegalkunst2

Frühlings Kakteen

Die meisten Bäume und Sträucher tragen Dornen, um sich vor Fress-Feinden zu schützen. Viele (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, Jagen in Guinea Bissau

Rücken freundliches Tragen

traditionelltragen Zuerst einmal möchte ich noch ein paar Bilder aus Guinea Bissau nachliefern. Hier könnt ihr bewundern, wie man Lasten auf dem Kopf trägt. Die leichten Sachen werden so auf dem Kopf balanciert, für größere Dinge wird ein Tuch eingerollt und dient als Halterung. Schon die kleinsten lernen das, und ich denke, diese Art des tragen´s ist Rücken freundlicher, als die europäische Variante des Tüten schleppen´s.

Jagdgesellschaft

In Guinea Bissau ist das Jagen und der Waffenbesitz erlaubt, und so wurden wir eingeladen, an einem Jagdausflug teilzunehmen. Es ging auf Buschhuhn-Jagd.

Und tatsächlich hatte ein Jäger Glück, und erwischte zwei Buschhühner.

BuschhuhnDas Buschhuhn, im vollen Federkleid.

Der Stolz eines jeden Bauern

kühe Der Stolz eines jeden Bauern sind jedoch die Kühe, welche beeindruckende Hörner tragen.

Die Buschhühner halten sich gerne in der Nähe der Kuhweiden auf, sind aber sehr scheu und schwer zu erlegen. Das Buschhuhn wurde dann auch am gleichen Abend gekocht, und mir angeboten, aber ich hab mich nicht getraut es zu verspeisen. Ansonsten habe ich alles probiert, was mir angeboten wurde. Mein Magen mochte aber die 45 Grad Wärme nicht, und so ernährte ich mich meist von Brot, Wasser aus dem Brunnen, und Früchten. Nach einer Woche machten wir uns auf den Weg zurück in (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, von Gambia nach Guinea Bissau

Hallo zusammen, heute melde ich mich aus Dakar, Senegal. Leider konnte ich aus Guinea Bissau nicht direkt berichten, denn es war nicht möglich, eine Internet-Verbindung herzustellen.

Traum Strände wie Foto Tapeten und „Bumster“
Tropengrüsse Zunächst einmal möchte ich noch ein paar Bilder aus Gambia nachliefern. In der Gegend um Serrakunda gibt es einen traumhaften Tropen Strand, genauso einen, welcher in den 70-er Jahren die Foto Tapeten zierte. Man legt sich unter ein Palmenblatt in zucker weichen, hellen Sand und hört der Brandung zu. Bis die „Bumster“ erscheinen. Das sind junge, gut aussehende Männer, die den Touristen allerlei anbieten. Bier, Essen, Begleitung, Sex. Das Hauptziel der „Bumster“ ist es, nach Europa zu gelangen. Dafür benötigt man eine Frau, am besten eine, die den jungen Mann heiratet. Ich habe viele Frauen mit grauen Haaren gesehen, die von 20 zig jährigen Männern begleitet wurden. Warum die Männer das machen? Weil alle nach Europa wollen, dem Land des Reichtums und der Freiheit. Die Arbeitslosigkeit ist unglaublich hoch, und die Kriminalitätsrate auch. Um jedes Grundstück wird eine hohe Mauer gebaut,  um Diebstähle zu vermeiden. Wenn man also in seinem tropischen Paradies Garten sitzt, fühlt man sich dennoch wie ein Gefangener. Umgeben von hohen Mauern, bekommt man nichts von der (mehr …)

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