Bilder von der Sonne…, oder wenn das Wonhmobil nicht anspringt.

sonnig

Bilder von der Sonne, das hatte ich ja angekündigt in meinem letzten Beitrag. Es soll ja losgehen mit dem neuen Wohnmobil-Bus.

Also habe ich am Donnerstag den Bus gepackt, und dann versucht ihn zu starten. Wie gesagt, VERSUCHT. Das Ergebnis was leider: „Nichts“! Die Batterie gestorben.
Ich rief routiniert den ADAC an, und schilderte mein Problem. Man versprach Hilfe in 60-90 Minuten, und ich solle bitte die Leitung freihalten, der Pannen-Helfer ruft vorher an.

Ich wartete routiniert 120 -150 Minuten und fühlte mich an die Autobahn von Kirchhatten erinnert. Ich rief gewohnt routiniert erneut den Pannen Hilfsdienst an und erfuhr, das es auf der Autobahn viele Unfälle gebe, die hätten halt Vorrang. Die Erinnerung an Kirchhatten stieg in mir auf, und ich nickte verständnisvoll in den Telefonhörer. Wir verabredeten Starthilfe für den nächsten Morgen 9:00 Uhr.
Ich begann mir eine späte Abendmahlzeit zu kochen, als um 21:00 Uhr der nun nicht mehr freigehaltene Telefonanschluss klingelte. Die Pannenhilfe sei da, erklärte mir gute gelaunt der Mitarbeiter des ADAC. Seufzend schaltete ich meine Pfanne aus, und begab mich vor die Haustür.
Nach einigem Hin und Her erhielt ich die Diagnose: Lichtmaschine im Eimer. Fahren Sie sofort zur Werkstatt, begeben sie sich direkt dort hin, fahren sie nicht über (mehr …)

Vorbereitung auf die Sommertour 2016, mit dem Wohmobil der Sonne entgegen

Nachdem ich mich von meinem Abenteuer Mobil getrennt habe, gibt es einen Neuen in meinem Leben!

Ein Feuerwehr-roter Bus! Den habe ich vor wenigen Wochen in München ergattert. Ich kaufe ja gerne im Süden ein!
busvorne

So schaut er also aus, mein neuer Schatz. Er passt in viele Parklücken, und durch fast alle Hamburger Strassen! Das konnte man von dem L 200 und der Aufsetz Kabine nicht gerade behaupten…

Außerdem wünschte ich mir ein Wohnmobil mit funktionierender Heizung! Nun bin ich gespannt, ob die Heizung im Bus hält was sie verspricht. Es gibt auch eine Dusche, und einen Boiler für Warmwasser. Wenn das alles funktioniert bin ich wirklich ein „Happy Camper“!

businnen

Ab nächste Woche geht es los, der Bus ist einsatzbereit, die Gasflaschen sind voll, und unser altes Equipment an Bord.

busneu

Dann gibt es Antworten zu den Stand der Technik und hoffentlich wieder Bilder und Geschichten aus der Sonne!

 

Mit besten Grüßen,

eure Regenmüde Astrid McCornell

Pressemitteilung und Einladung Foto Vortrag „mit dem Wohnmobil von Hamburg nach West-Afrika

„ Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach West-Afrika“

Eine Familie auf Abenteuer Reise

Am 21.09. 2016  um 20:30 Uhr,
im BeLaMi (Kulturkneipe), Hamburg Bergedorf, Holtenklinkerstr. 26
hält die Autorin Astrid McCornell einen Foto Vortrag über Ihre drei Monatige Reise, die von Hamburg nach West Afrika führte.

2015 ließ Frau McCornell in ihrem Buch „wenn Huhn und Eule in die Ferne schweifen“, ein Storchenpaar nach Afrika fliegen, 2016 beschloss sie, der Reiseroute des Storchpaares zu folgen.

Die Autorin nimmt Sie mit auf eine spannende und außergewöhnliche Reise, die Sie durch 10 Länder, 2 Kontinente und die unterschiedlichsten Kulturen führt.
An diesem Abend können Sie unseren Nachbarkontinent Afrika auf eine unterhaltsame Weise näher kennenlernen, und bekommen einen persönlichen Einblick in das Leben eines kleinen, afrikanischen Dorfes.
Für sinnliche Momente sorgen Exponate wie Sahara Sand, Wüstenblumen oder die essbaren Früchte des Affenbrot Baumes.

Bekannt geworden ist die Autorin Astrid McCornell mit ihren Phantasievollen Geschichten von Huhn und Eule. „Wo Huhn und Eule sich gute Nacht sagen“ erschienen 2014, und „wenn Huhn und Eule in die Ferne schweifen“ erschien 2015, beide im Ernst Reinhardt Verlag, München. Seit 2016 sind beide Bücher auch als Hörbuch erhältlich, die bekannte Schauspielerin Gaby Dohm lieh Huhn und Eule ihre Stimme. Seit 2013  hält Frau McCornell Vorträge zu den (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, wieder zu Hause!

„Wir haben es geschafft! Wir sind wieder zu Hause in Hamburg angekommen!
angekmmen

Und wir haben die Sonne von Almeria und Cartagena mitgebracht, wie versprochen.

Am Freitag verließen wir Alicante, und machten uns auf nach Barcelona. Und was geschah auf dem Weg? Es regnete!
spanienregen

Die Spanier können leider keine Architektur, die Küsten sind alle furchtbar zugebaut. Die Siedlungshäuschen gleich und uniform.
Die Franzosen könne ja Architektur, nur leider bekamen wir auch davon nichts zu sehen, denn es regnete! Dazu 5 Grad Käte. heimwärtsNix für unsere Sommer Kiste. Also zogen wir durch und landeten am Sonntag in Hamburg, bei strahlendem Sonnenschein! Mensch und Maschine heil nach Hause gebracht! Juhuu!
Nun gilt es, sich wieder in Deutschland einzuleben, und den Alltag wieder aufzunehmen. Diese Reise hat uns alle verändert, und wir werden feststellen, wie!
Ich werde einen spannenden und unterhaltsamen Foto Vortrag erarbeiten, und ihn gerne bei euch vorführen. Ich habe ca. 1200 Bilder gemacht, und es wird einen Moment dauern, alles zu sichten. Möglich sind auch Vorträge zu bestimmten Themen wie Tiere, Kinder, Natur, Politik. Ich habe viele Exponate mitgebracht wie Steine, Pflanzen, Sahara Sand um alle Vorträge sinnlich zu unterstützen, ganz so, wie ihr es aus meiner Arbeit mit „Irmchen und Maria“ kennt.
Ich freue mich auf eure Anfragen (mehr …)

Mit dem Wohmobil von Hamburg nach Afrika, in Spanien, Alicante

Der spanische Frühling

Nachdem wir unser Kompressor Problem gelöst hatten, konnten wir uns weiter auf den Weg nach Norden machen. Wir verließen die Gegend von Cartagena schweren Herzens, denn weiter nördlich war schlechtes Wetter angesagt. Überall sehe ich den Spanischen Frühling!spanischer Frühling

Schneefall in ganz Deutschland

Wir kamen ungefähr 100 km weit, als uns die Nachricht erreichte, in Deutschland schneit es! Ich konnte es nicht glauben. Die Sonne schien, und auf der rechten Seite gab es ein großes Campingplatz Schild. „Sieht aus wie Disney Land“, sagte ich, „lass mal angucken.“ badespaß

Die Anlage stellte sich als Camping Platz Club heraus, mit Bungalows und „Mega Bade Spaß Einrichtung“. Wir mieteten ein Bungalow, und studierten ausgiebig die Europa Wetterkarten. Da unsere Heizung nicht will, und wir auf einen Heizlüfter und Landstrom angewiesen sind, war an eine Weiterfahrt in den Winter nicht zu denken. Ich beschloss, noch einige Tage im Frühling zu bleiben.

Ein Ausflug nach „Elche“
In der Nähe gibt es eine Stadt namens „Elche“, und ich hatte gelesen, es gibt eine alte Burg dort. Ich habe eine Schwäche für alte Steine, also verordnete ich einen Ausflug in die Stadt.
Die Stadt Elche erinnerte uns an die Oasen, die wir in Marokko gesehen hatten. Überall gibt es Palmen und Kakteen oase.. und (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, es lebe die europäische Pressefreiheit!

 

frühlingandalusien

Der Fotoapparat hängt seit dem Eintritt in Spanien am Nagel. Wir versuchen eine Pause zu machen, und die Eindrücke der letzten 2 Monate zu verarbeiten. Wir stehen wieder unter Kultur-Schock, und müssen uns erst mal wieder eingewöhnen. Es gibt vieles Nachzutragen aus den vergangenen Wochen, denn es gibt Dinge, die ich nicht in Afrika veröffentlichen wollte. Viele Staaten haben Regime, die nicht auf Kritik stehen. Es lebe die europäische Pressefreiheit! Viva!

Ein paar Worte über Korruption
Als erstes möchte ich einige Worte über die Korruption verlieren. Es begann schon in Marokko, wo wir das erste mal von einem Checkpoint nach „Cardaux“ gefragt wurden. Ich verstehe traditionell schlecht französisch, und es dauerte einige Zeit, bis ich kapierte, die wollten Geld. Cardaux heißt wörtlich übersetzt „Geschenk“, am willkommensten sind stets Geld Geschenke. Die Checkpoints gibt es ständig, man muss seine Papiere vorzeigen, erklären wo man her kommt und wo man hin will, und so weiter und so fort. Am Ende kommt die Frage nach dem „Cardaux“. Kommt man dem nicht nach, finden die Polizei Beamten schon etwas, wofür sie einem ein Bußgeld aufbrummen können. Was in Marokko begann, setzte sich über Mauretanien, Senegal, Gambia und Guinea Bissau fort. Die Checkpoints sind nicht nur von der Polizei, sie (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, zurück nach Europa.

Auf der Fähre nach Europa

Bye bye, Afrika. byebyeafrika

Wir stehen nun schon ein paar Tage wieder in der Nähe von Cartagena, Spanien. Ein defekter Kompressor hat uns aus dem Rennen geworfen. Der Kompressor bedient die Hub Feder des L 200, und hebt die Last der Hinterachse auf. Der Kompressor war von Anfang an nicht der Beste, wurde aber immer wieder geflickt, zuletzt in Marokko. Doch nun hat er den Geist völlig aufgegeben.

Ein neuer Kompressor in Spanien, oder „maniana, maniana“

transformatorkaputt Wir suchten ganz Almeria nach einem neuen Kompressor ab, ohne Erfolg. Also beschlossen wir, vorsichtig weiter Richtung Valencia zu fahren, um dort weiter zu suchen. Doch alles was wir zu hören bekamen war: so einen Kompressor gibt es nicht in Spanien, kommen Sie mal morgen wieder, da ist der Chef da! „Maniana, maniana“, wurde zu unserm neuen Lieblingswort.

Wir landeten wieder auf dem Campingplatz „los Delfines“ und waren überrascht, den Campingplatz fast leer anzutreffen! Beim ersten mal war er fast ausgebucht. Sehr nette Senioren leben dort, international zusammen gewürfelt, aus Deutschen, Holländern, Briten, Finnen, Spaniern. Alles Winter Flüchtlinge die im März und April wieder Richtung Heimat ziehen. Manche bleiben für immer, leben in einem Haus auf Rädern, genießen die milden Temperaturen und den wenigen Regen. Die (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, quer durch das Atlas Gebirge

Auf dem Weg nach Ain´t Benhadou

Von nun an folgte eine Oasen Stadt der anderen. So schön wie die erste, war jedoch keine. Unser Ziel hieß Aint Benhadou, eine alte Lehm Stadt, die als Filmkulisse dient. Doch zuvor hatten wir ein grandioses Bergpanorama, dekoriert von kleinen Wirbelstürmen. tornado

Bis wir mal wieder eine Schotter Piste erwischten, und unser Reifen links hinten den Geist aufgab.

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Der Schatz-Sucher von La Mine

Mein Partner, begann mit der Reparatur, ich kochte ein Not Mittagessen und mein Sohn erledigte die Hausaufgaben, als ein Mann anhielt. Er holte einen Wagenheber hervor, und begann zu helfen. Er fuhr ein Auto Marke „Night Rider Vollschrott“, ohne Nummernschilder. Dafür trug er Lederjacke und Sonnenbrille. Ein kolossal netter Typ, ein Schatzsucher aus La Mine. In den Bergen von Marokko gibt es Schätze aller Art, riesige Bergkristalle, Minerale, Gold und Silber. Die Franzosen haben bis in die 1960 Jahre professionellen Bergbau in Marokko betrieben, nun hacken Schatzsucher aus der ganzen Welt mit der Spitzhacke in den alten Minen herum. laMineEr zeigte uns die Schätze die er am Tage ausgegraben hatten, und wir waren schwer beeindruckt. Er schenkte uns einen kleinen Kristall, und ein Mineral. „Cardaux“, sagte er zu uns, und wir wurden zum ersten mal beschenkt. Sonst (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, ein Bericht aus dem Herzen einer Oase, in Marokko

Die Zauber Zelte der Beduinen

Der kühle Wind des Meeres blies uns in Maokko Richtung Osten, doch bevor wir abbiegen konnten, nächtigten wir nochmal am Meer, in Tantan Plage. Dort haben sie auf dem Campingplatz Equinox ein Beduinen Zelt aufgestellt, in welchem man abhängen, essen oder Tee trinken kann, je nach dem. Ich habe schon vieler solcher Zelte von außen gesehen, aber innen ist es schöner und geräumiger, als man es sich vorstellt. Deshalb erinnerte es meinen Sohn auch an die Zauber Zelte von Harry Potter, die von außen klein erscheinen und innen eine 3 Raum Wohnung beherbergen. ichimzelt   beduinenenzelt Natürlich wollte ich dann auch richtig Marokkanisch in dem Zelt speisen, denn wir sind hier schließlich bei der Toleranz-Manufaktur. Eigentlich recht einfach, denn überall in Marokko wird Tajine (auf dem Bild das Gebilde aus Ton) angeboten, so eine Art Römertopf mit Fleisch und Gemüse. Diesmal gab es Tajine Dromedar, und es hat geschmeckt. Die Dromedar Herden, welche wir sehen, sind heute nicht mehr Lasten Tier, sondern Fleischlieferant. Danach gab es Tee, welcher sehr lecker und sehr süß ist. Die Marokkaner trinken den Tee zu jeder Gelegenheit, den ganzen Tag lang. So kommt es, viele Marokkaner an Diabetes leiden.

Hinein ins Atlas Gebirge

Dann bogen wir (mehr …)

Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, Western Sahara, Mauretanien, Marokko: eine Welt aus Sand und Stein

Reisfelder in der Wüste

reisfelder Nach einem weiteren nerven zerreibenden Grenzübertritt Senegal/Mauretanien, erwarteten uns Reisfelder. Mitten in der Wüste Sahara, sozusagen. Ermöglicht wird die grüne Pracht durch ein ausgeklügeltes Wasser-Kanal System, gespeist von einem Fluss. Wir wollten auch dieses Mal zügig durch Mauretanien reisen. Die Grenze verdirbt einem die Neugierde auf das Land. Von Einheimischen werden wir oft freundlich begrüßt, ganz so, als wollen sie den Ärger an der Grenze wettmachen.

Achtung: Kamele!

In Marokko wird überall vor herumlaufenden Kamelen gewarnt, kamelschildaber die meisten Kamele haben wir in Mauretanien getroffen. Die hatten während unsere Abwesenheit einen Haufen Babys bekommen.

kamelundkind

Wir nächtigten in Noadibou, dann ging es wieder über die Grenze nach Marokko, 3 km Niemandsland, nur Felsen und Sandlöcher, und inmitten der Autowracks, immer noch die nackte Frau.

Eine Liebeserklärung an die Wüste
Ich war sehr dankbar, als wir endlich offene Wüste erreichten, die Western Sahara.
weitefürdieseele Was mich selbst überrascht: ich mag die Wüste. Das Auge freut sich über die Weite, die Ohren über die Stille, die Nase über wenig Gestank, die Haut über die Sonnenstrahlen, die Seele über die Schönheit des Himmels bei Tag und Nacht.
Wir fuhren bis Dakhla, dort trafen wir unsere Freunde von www.planet-explorer.ch. Eine paar weitere Sahara Reisende, denen wir gute Tipps und einen tollen Haarschnitt (mehr …)

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