Mit dem Wohnmobil von Hamburg nach Afrika, ein Bericht aus dem Herzen einer Oase, in Marokko

Die Zauber Zelte der Beduinen

Der kühle Wind des Meeres blies uns in Maokko Richtung Osten, doch bevor wir abbiegen konnten, nächtigten wir nochmal am Meer, in Tantan Plage. Dort haben sie auf dem Campingplatz Equinox ein Beduinen Zelt aufgestellt, in welchem man abhängen, essen oder Tee trinken kann, je nach dem. Ich habe schon vieler solcher Zelte von außen gesehen, aber innen ist es schöner und geräumiger, als man es sich vorstellt. Deshalb erinnerte es meinen Sohn auch an die Zauber Zelte von Harry Potter, die von außen klein erscheinen und innen eine 3 Raum Wohnung beherbergen. ichimzelt   beduinenenzelt Natürlich wollte ich dann auch richtig Marokkanisch in dem Zelt speisen, denn wir sind hier schließlich bei der Toleranz-Manufaktur. Eigentlich recht einfach, denn überall in Marokko wird Tajine (auf dem Bild das Gebilde aus Ton) angeboten, so eine Art Römertopf mit Fleisch und Gemüse. Diesmal gab es Tajine Dromedar, und es hat geschmeckt. Die Dromedar Herden, welche wir sehen, sind heute nicht mehr Lasten Tier, sondern Fleischlieferant. Danach gab es Tee, welcher sehr lecker und sehr süß ist. Die Marokkaner trinken den Tee zu jeder Gelegenheit, den ganzen Tag lang. So kommt es, viele Marokkaner an Diabetes leiden.

Hinein ins Atlas Gebirge

Dann bogen wir endlich Richtung Anti-Atlas ein, und bekamen die ersten bizarren Felsformationen zu sehen. Diese erinnerten mich an Tier Rücken. bergewietierrücken Und dann tauchte sie unvermittelt auf: die Oase!!!!

oasevonweitem

Meine erste Oase

Die erste Oase meines Lebens! Ich war begeistert, und zwang meine Jung´s, dort zu übernachten. Die örtliche Polizei war so freundlich, uns einen kostenlosen, und sicheren Parkplatz anzubieten. Die Menschen in der Oase begrüßten mich, und meinen Sohn, unglaublich herzlich, und versuchten uns in Gespräche zu verwickeln. Unseren Abendspaziergang beendeten wir mit einer Einladung zu Datteln und Tee, einer Einladung zum Couscous und einem warmen Gefühl.
Am nächsten Tag brachen wir in das Herz der Oase auf, einem dichten Palmenwald. Wir waren uns einig, sollte es ein Paradies geben, dann sieht es dort genau so aus!oaseinnen   getreideinderoaseAußer Palmen wachsen dort Feigen, Orangen, Pirpiri und Weizen und Gerste. Der grüne Reichtum wird durch den Fluss ermöglicht, welcher die Oase speist. Ein ausgeklügeltes Bewässerungs-System mit Schleusen und Gräben ermöglicht das Wunder.

wasserversorgung

Der Haupt Baustoff in dieser Gegend ist der Lehm. Entstanden früher ganze Dörfer aus Lehm, sind es heute meist nur noch die Wandverputze. Der Haupt Baustoff ist nun auch Beton geworden. Die Lehm Dörfer sind meist dem Verfall preisgegeben. lehmdorflastentragen In der Oase wächst auch das Futter für das Vieh. Das wird allmorgendlich geerntet, und auf traditionelle Weise nach Hause geschleppt. Die Frauen in Marokko sind alle verhüllt, und diese hier hatten alle bunt glänzende Röcke an. In jeder Region gibt es eine andere Tracht, in Dakhlar erinnern die Frauen an Ninjas, meist gibt es nur Augen hinter bunten Tüchern zu sehen, hier sieht man schon wieder ganze Gesichter. Und es wird langsam, aber sicher wieder heiß, wir nähern uns der 30 Grad Marke. 🙂

Wie immer sende ich euch sonnige Grüße, Astrid und Familie